mobilität

Montag, 25. August 2008

Radfairkehr

Diesen Freitag um 17:30 treffen sich in Feldkirch beim Katzenturm zum zweiten Mal Fahrradfahrer…
cm2 CriticalMass-in-feldkirch
…um für sich Raum zu fordern, damit sicheres Fortbewegen möglich ist
…um aufzuzeigen, dass Fahrradfahrer Teil des Verkehrs sind
…dafür ist eine kritische Masse nötig
www.criticialmass.at jeweils am letzten Freitag im Monat um 17:30 beim Katzenturm, Abfahrt um 18:00

Zur Einstimmung:
... "Warum das Auto uns verrückt macht" erklärt der legendäre Prof. Knoflacher (Institut für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der Technischen Universität Wien) in einem Interview mit der Zeit

…und auch seine Idee der "Gehzeuge" ist eine interessante!

Mittwoch, 23. April 2008

Neues Buskonzept Bregenzerwald???

Im Herbst 2007 wurde an alle REGIO-Gemeinden ein Konzept für den Öffentlichen Verkehr im Bregenzerwald nach der Achraintunneleröffnung, zur Begutachtung verschickt. In (fast) allen Gemeinden übergaben die Bürgermeister dieses (wie vorgesehen) an Busbenutzer in den jeweiligen Gemeinden. Diese waren aufgefordert eine Statement abzugeben und Verbesserungsvorschläge zu machen.

Das ist meiner Meinung nach sehr lobenswert. Allerdings seit wir (die Busbenutzer) dieses Statement abgegeben haben, hat man davon allerdings wenig bis nichts davon gehört. Offiziell ist gar nichts nach außen gedrungen und auf "inoffiziellem" Weg erfährt man nur durch direkte Nachfrage etwas.

Ich fände hier eine etwas offenere Vorgehensweise der REGIO wünschenswert. Denn es wäre interessant zu erfahren, wie groß die Chancen der Umsetzung sind, ob und wie viele Änderungen seither gemacht wurden etc.

P.S. Würde mich übrigens sehr freuen wenn dieses Konzept umgesetzt wird, denn es ist sehr gut. Und in Zeiten zweistelliger Zuwachsraten (Jahreskartenverkauf) beim Landbus BW sollte sowas doch drin sein.

Samstag, 1. März 2008

KUFO Straßenverkehrsdiskussion in Egg

Am 29. Februar fand im Egger Löwensaal eine Diskussion zum Straßenverkehr im Bregenzerwald statt. Am Podium saßen Andreas Postner von Transform Vorarlberg, Hannes Müller, Verkehrsplaner und Regio Verkehrssprecher Armin Berchtold.
VerkehrtWeblog-2005-03-28-4177028074
Am Anfang wurde gleich erwähnt, dass der Bregenzerwald im Vergleich zu anderen Vorarlberger Gemeinden relativ wenig Autoverkehr ertragen muss (Egg - Müselbach 6500 Kfz/Tag; Höchst Grenze 20.000 Kfz/Tag). Die Belastungen resultieren daraus, dass bei uns der Verkehr zu Spitzenzeiten fließt (Pendler und Schifahrer) bzw. wie der Alberschwender Bürgermeister anmerkte, dass viel Schwerverkehr auf einer unebenen Strecke fließt (Lärmbelastung).

Der Achraintunnel wurde von den meisten Beteiligten als Fehler betrachtet, da er zu noch mehr Verkehr in Alberschwende, Egg und Andelsbuch führen wird und somit die Verkehrsproblematik nur verschärft. Zusätzlich gerät der ÖPNV bei Umfahrungsbauten stets ins Hintertreffen, wie Hannes Müller anmerkt.

Armin Berchtold meinte, dass der Achraintunnel vor 20 Jahren als Bestvariante galt und wir eben nun damit leben müssen, wobei er sicher auch seine gute Seite habe. Die Regio war mitunter Kritik ausgesetzt, da sie teilweise selber nicht wisse, was im Bregenzerwald an Straßen geplant werde und es kein überörtliches Konzept gäbe.

Hannes Müller vertritt die Ansicht, dass fürs Erste einmal ein vernünftiges öffentliches Bussystem den Verkehr etwas beruhigen müsse, es aber letztlich einen "Befreiungsschlag vom motorisierten Individualverkehr" brauchen werde. Dabei erwähnte er einen einspurigen Bustunnel von Dornbirn nach Sporenegg, da ein Bahntunnel ökonomisch nicht sinnvoll wäre. Er will das aber nur als vage Idee und keinesfalls als Konzept verstanden haben.

Andreas Postner vertrat die Ansicht, dass bis in 20 Jahren Treibstoffe so teuer sein werden, dass nur noch 10% des Gesamtverkehrsaufkommen von Autos ausgemacht werde. Bis dahin sei es notwendig eine vernünftige, leistungsfähige Alternative zu erarbeiten, wenn wir unsere Mobilität bewahren wollen.

Das Publikum gab unterschiedliche Statements ab. Von Wortmeldungen, die einen unterirdischen Kreisverkehr in Egg verlangten, bis dahin, dass wir uns eben alle selber an der Nase nehmen und mehr aufs Auto verzichten sollten, war alles zu hören. Man war sich aber weitgehend einig, dass es alternativer Lösungen bedarf.

Donnerstag, 28. Februar 2008

Radverkehr in Österreich

fahrradweg

Johannes Ritter, Maturant am BORG Egg, hat sich in seiner Fachbereichsarbeit mit dem Fahrradverkehr in Österreich beschäftigt. Dieses Thema passt gut zu verkehrt.net und wir freuen uns seine Arbeit zum Download anbieten zu können:

FBA_Radverkehr-pdf (pdf, 3,990 KB)

Montag, 4. Februar 2008

Straßenverkehr im Bregenzerwald

Tangente im Bregenzerwald?
Unter dem Titel "Straßenverkehr im Bregenzerwald?" findet am Freitag, 29.2.08 20 Uhr im Löwensaal in Egg eine vom Kulturforum Bregenzerwald organisierte Podiumsdiskussion statt.

Link:

Freitag, 4. Mai 2007

Gastbeitrag: Treffendes Bild für die Wälder Verkehrsdiskussion

fahrradweg
von MMag. Kurt Bereuter. Kurt stammt aus einer Bregenzerwälder Handwerkerfamilie, studierte Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Soziologie, Unternehmensführung und Marketing; Politikwissenschaften und Philosophie mit dem Schwerpunkt "Existenzphilosophie"; 1995 gründete er das Vorholz-Institut für Praktische Philosophie.

Das was wir tun/ihr tut, ist darüber nachzudenken wie das Gefährt nicht umfällt. Aber es fährt niemals in die richtige, kontrollierbare Richtung, weil dann müssten wir den individualisierten Verkehr als Problem erkennen und aktiv angehen. Aber seit der Veranstaltung in Egg von der Regio mit Berchtold bin ich der deprimierten Meinung, dass nur der Stau und die Kostenerhöhung hier Einhalt gebieten. Konkret, weißt du schon etwas über den Planungsstatus der Umfahrung Alberschwende, die ist ja laut Aussage von RO Wirth fix und laut Berchtold in Planung (oder gar schon Projektierung)? Dazu will ich einfach konkrete Aussagen, die auch (von euch) niedergeschrieben und veröffentlicht werden, sonst geht es wie mit dem Achraintunnel, der ist auch "ganz plötzlich" gekommen, so dass der "arme" Bregenzerwald und vor allem das "arme" Alberschwende gar nicht mehr reagieren konnte - und laut Politikern auch nicht gefragt wurden, und das mit der Kostenwahrheit war wohl auch von Anfang an nicht die ganze Wahrheit, oder bin ich wieder einmal falsch dran? Das halte ich (aus optimistischer Sicht eines verkehrspolitischen Pessimisten) allemal auch für möglich.

Freitag, 30. März 2007

Hui loufa

VerkehrtWeblog-2005-02-17-6362227822

Nach dem Theater in Alberschwende, einem guten Bier bei Ina, einer zufälligen Mitfahrt nach Egg und einem Pfirsichsaft im Tritsch, bin ich zu einer nächtlichen Wanderung von Egg nach Hittisau aufgebrochen.

Dass ich einen neuen persönlichen Rekord aufstelle, hätte ich mir nicht gedacht. 1h04 lautet die neue persönliche Bestzeit!

Tourdaten
Ort
Ortszeit
Egg 0:32
Großdorf 0:47
Lingenau 1:07
Hittisau
1:36

Freitag, 30. Juni 2006

Her mit dem Fahrrad!

radstaender_lechtal

Vergangenen Montag und Dienstag war ich mit Stefan und der 5b-Klasse des BORG Egg auf einer sehr interessanten ökologischen Exkursion im Lechtal. Als Transportmedium haben wir den Öffentlichen Bus gewählt und dabei ist uns aufgefallen, dass die Busse im Sommer mit Radständern ausgestattet sind. Die Radmitnahme ist gratis!
  • Wieso gibt es das nicht auch im Bregenzerwald?
  • Wieso wird im Bregenzerwald lieber Negativcampaining gemacht?
  • Wieso wird in den Bussen nicht auf die Rußpartikelfilter aufmerksam gemacht? (Positivcampaining)
Fragen über Fragen! Wer kann sie beantworten?

Donnerstag, 15. Juni 2006

Bitte warten! 19:08

waelderbus_june06

Die Aktion "Das Einsteigen in den Omnibus ist nur noch vorne gestattet!" wurde gestartet. Eric berichtet im Blogeintrag Verkehrsverbund Vorarlberg & Wälderbus von vorne entern darüber. Bei dieser Aktion vermisse ich vor allem eine auf dem Plakat ersichtliche Erklärung.

Dass aber der Buschauffeur beim Einsteigen der Fahrgäste nicht an seinem Platz saß und erst einstieg als die beiden verspäteten Busse aus Dornbirn (40) und Bregenz (35) auf der anderen Seite eingetroffen waren, finde ich unpassend. Bereits eingestiegene Fahrgäste müssen noch einmal nach vorne, um ihren Fahrschein zu lösen und dadurch verzögert sich die Weiterfahrt noch mehr. Wenn man Pech hat, ist der Chauffeur auch noch aufgebracht. siehe Blogbeitrag Witzbolde.

Beide Aktionen tragen dazu bei, die Attraktivität des ÖPNV zu vermindern. Wäre es nicht hoch an der Zeit, positive Stimmung zu verbreiten, auf die CO2-Reduktion und die umweltfreundliche Fortbewegungsart, den sozialen Effekt des Busfahrens etc. hinzweisen? Ich würde es mir wünschen ... stattdessen lese ich Drohungen. Seit neuestem gibt es auch ein Plakat gegen das Befördern von Fahrrädern im Omnibus ... was denen wohl als nächstes einfällt?

Samstag, 13. Mai 2006

Tunnelsicherheit

VerkehrtWeblog-2005-10-28-9469340762

Folgende höchst brisante Studie des Instituts für Verkehrstechnik der TU Wien setzt sich mit dem Thema Verkehrssicherheit auseinander: So scheint nicht einmal das Argument Verkehrssicherheit für den Bau der zweiten Pfänderröhre zu sprechen. Welch fantastischen Mobilitätsprojekte mit einem Bruchteil der verlochten €500 Mio. realisiert werden könnten ... die Baulobby ist stark, sehr stark.

verkehrt.net

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