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    <title>verkehrt.net (Bregenzerwald | Vorarlberg | Europa | Erde) : Rubrik:guatemala2004</title>
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    <description>Bregenzerwald | Vorarlberg | Europa | Erde</description>
    <dc:publisher>bartenstein</dc:publisher>
    <dc:creator>bartenstein</dc:creator>
    <dc:date>2007-07-03T10:36:04Z</dc:date>
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    <title>verkehrt.net</title>
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  <item rdf:about="http://verkehrt.twoday.net/stories/1774532/">
    <title>Hoffnung in Guatemala</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;197&quot; alt=&quot;VerkehrtReport-2004-10-10-1739316056&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/verkehrt/images/VerkehrtReport-2004-10-10-1739316056.jpeg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Pobreza y violencia&lt;/b&gt;  

&lt;p&gt;Guatemala steht vor grossen Problemen. Vor einem Jahr ist  &lt;br /&gt;
der Pr&#0228;sident der rechtsgerichteten FRG-Partei mit einem  &lt;br /&gt;
betr&#0228;chtlichen Verm&#0246;gen des Staates nach Mexiko gefl&#0252;chtet, wo  &lt;br /&gt;
er erst k&#0252;rzlich eine Arbeitserlaubnis erhalten hat. Die  &lt;br /&gt;
Chancen auf seine Auslieferung werden von den Medien als  &lt;br /&gt;
gering eingestuft. T&#0228;glich werden in Guatemala um die zehn  &lt;br /&gt;
Menschen meist kaltbl&#0252;tig ermordet - die Mordstatistiken in  &lt;br /&gt;
den Zeitungen sind erschreckend und ein Ende der Gewalt ist  &lt;br /&gt;
trotz &#0246;ffentlicher Proteste der Zivilbev&#0246;lkerung nicht in  &lt;br /&gt;
Sicht. Die Landkonflikte fordern immer wieder Opfer - im  &lt;br /&gt;
September 2004 wurde eine von Bauern besetzte Finca  &lt;br /&gt;
(bezeichnet ein Landhaus, Bauernhof oder Landgut, oft mit  &lt;br /&gt;
einer angeschlossenen Plantage) mit Staatsgewalt ger&#0228;umt -  &lt;br /&gt;
mehr als 10 Tote waren das Ergebnis. Die Preissteigerungen der  &lt;br /&gt;
letzen Zeit treffen vor allem die Armen. Der praktisch  &lt;br /&gt;
nichtexistente Mittelstand k&#0228;mpft darum den Anschluss nicht zu  &lt;br /&gt;
verlieren, w&#0228;hrend die Oberschicht immer reicher wird. Die  &lt;br /&gt;
sozialen Unterschiede sind enorm und bei der Reise durch das  &lt;br /&gt;
Land nicht zu &#0252;bersehen.&lt;/p&gt;  

&lt;b&gt;Esperanza&lt;/b&gt;  

&lt;p&gt;Nichtsdestotrotz lebt die Hoffnung. Viele Menschen setzen  &lt;br /&gt;
ihre Hoffnungen auf den neuen Pr&#0228;sidenten Oscar Berger, der  &lt;br /&gt;
seit gut einem Jahr im Amt ist. Die zum Teil sehr kritischen  &lt;br /&gt;
Zeitungen in Guatemala loben die Ans&#0228;tze, kritisieren aber des  &lt;br /&gt;
&#0246;fteren die zu wirtschafts- und reichenfreundliche Haltung des  &lt;br /&gt;
Pr&#0228;sidenten. So ist es geschehen, dass die katholische Kirche  &lt;br /&gt;
&#0246;ffentlich dazu aufgerufen hat Vorhaben zum Abbau von  &lt;br /&gt;
Rohstoffen noch einmal zu pr&#0252;fen - zu oft ist es schon  &lt;br /&gt;
geschehen, dass die internationalen Konzerne zum Abbau der  &lt;br /&gt;
Bodensch&#0228;tze Mensch und Umwelt r&#0252;cksichtslos ausgebeutet haben  &lt;br /&gt;
und nach verrichteter Arbeit ungestraft wieder verschwunden  &lt;br /&gt;
sind. Dabei stand die katholische Kirche in Guatemala nicht  &lt;br /&gt;
immer auf der Seite der Schwachen - es sei nur an die  &lt;br /&gt;
Zwangsmissionierungen der indigenden Bev&#0246;lkerung  &lt;br /&gt;
erinnert.&lt;br /&gt;  
&lt;/p&gt;  

&lt;b&gt;Unsere Reise&lt;/b&gt;  

&lt;p&gt;Wir haben auf beiden Seiten gelebt. Die Hochzeit zu der wir  &lt;br /&gt;
geladen waren f&#0252;hrte uns in eine Welt, die der unsrigen um  &lt;br /&gt;
Nichts nachsteht. Man f&#0228;hrt westliche Autos, tr&#0228;gt sch&#0246;ne  &lt;br /&gt;
Kleider, geht fein essen und zum Shoppen ins Shopping Center.  &lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite sind wir mit den &#0196;rmsten im Bus durch  &lt;br /&gt;
das Land gefahren, haben Menschen gesehen, die um ihr  &lt;br /&gt;
t&#0228;gliches Brot k&#0228;mpfen mussten und verzweifelt um Almosen  &lt;br /&gt;
gebettelt haben. Die Kontraste sind stark - so stark, dass es  &lt;br /&gt;
einem schlecht werden k&#0246;nnte. Ich hoffe sehr, dass sich  &lt;br /&gt;
Mittelamerika endlich zu einer selbstbewussten Region  &lt;br /&gt;
entwickelt, in der die sozialen Unterschiede in den kommenden  &lt;br /&gt;
Jahren verringert werden k&#0246;nnen. Brasilien scheint mir auf dem  &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?ressort=brasilien&quot;&gt;richtigen Weg&lt;/a&gt; zu sein. So bleibt mir nur diesem Guatemala und den  &lt;br /&gt;
Menschen das Beste zu w&#0252;nschen: Que te vaya muy bien,  &lt;br /&gt;
Guatemala!&lt;br /&gt;  
&lt;/p&gt;  
&lt;br /&gt;  

&lt;ul&gt;   
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/bartenstein/sets/72157600647834683/&quot;&gt;Photoalbum Guatemala 2004&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;  
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>&lt;a href=&quot;mailto:db@wahuu.at&quot;&gt;Dominik Bartenstein&lt;/a&gt; (importiert durch bartenstein)</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://verkehrt.twoday.net/topics/guatemala2004&quot;&gt;guatemala2004&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 &lt;a href=&quot;mailto:db@wahuu.at&quot;&gt;Dominik Bartenstein&lt;/a&gt; (importiert durch bartenstein)</dc:rights>
    <dc:date>2004-10-02T13:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://verkehrt.twoday.net/stories/1781874/">
    <title>Guatemala - Gedanken</title>
    <link>http://verkehrt.twoday.net/stories/1781874/</link>
    <description>Wir haben gestern den Vulkan Tajumulco (4220m) bestiegen und wieder einige interessante Tatsachen von unserem Bergfuehrer erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;VerkehrtWeblog-2004-09-05-2095760897&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/verkehrt/images/VerkehrtWeblog-2004-09-05-2095760897.jpeg&quot; /&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tajumulco&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Am ersten Tag sind wir in 4 Stunden auf ca. 4000m  aufgestiegen, wo wir unser Zelt aufgebaut haben.&#0160;Die  ganze&#0160;Nacht ueber hat es stark geregnet, sodass der  Zeltboden bald nass war und die Feuchtigkeit bald in unsere  Schlafsaecke drang. Morgens um 5:00 haben wir dann bei  Sonnenaufgang die letzten Meter zum Gipfel erklommen. Die  Sicht auf die umliegenden Vulkane, Berge und Ortschaften war  ueberwaeltigend. Vor allem waehrend der schlaflosen Nacht im  Zelt sind mir ein paar Gedanken durch den Kopf gegangen, die  ich hier ungeordnet auflisten moechte.&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;Open Source&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Bei meinen Internetcafebesuchen in&#0160;Guatemala und in  den Gespraechen mit Guatemalteken ist mir aufgefallen, dass  von &lt;a href=&quot;http://www.gruene-opensource.net&quot;&gt;Linux und Open  Source&lt;/a&gt; noch nicht viel zu sehen und hoeren ist. Wie ich  meine leider, da Freie Software fuer ein Entwicklungsland wie  Guatemala doch einige Vorteile bieten wuerde. In Guatemala  regiert Windows, was&#0160;wohl auch mit dem grossen Einfluss  der USA zu tun hat. Fussballmannschaften werden in Guatemala  entweder von Pepsi oder Coca Cola gesponsort ...&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;Zwei Nationen&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;In der Tageszeitung &lt;a  href=&quot;http://www.elperiodico.com.gt&quot;&gt;El periodico&lt;/a&gt; ist mir  heute ein Artikel mit dem Titel &lt;i&gt;Las dos naciones&lt;/i&gt;  aufgefallen. In diesem Artikel geht es um das grosse  Missverhaeltnis zwischen Arm und Reich (den beiden Nationen in  einem einzigen Staat) in Guatemala, das der Autor mit dem  Zustand zu Beginn der industriellen Revolution in Europa  vergleicht - einige wenige besitzen sehr viel und missbrauchen  die billige Arbeitskraft, um ihren ohnehin grossen Wohlstand  zu mehren. Dies fuehrt zwangslaeufig zu Konflikten - so wurde  vor einer Woche eine von Bauern besetzte finca  (Grossgrundbesitz) von der Polizei mit Waffengewalt geraeumt.  Die traurige Bilanz dieser Raeumungsaktion  (desalojo)&#0160;sind 10 Tote. Auch der Praesident &#0211;scar Berger  scheint im&#0160;ersten Jahr seiner Amtzeit&#0160;viele  Sympathisanten verloren zu haben, da er bisher keine wirksamen  Massnahmen zur Umverteilung des vorhandenen Reichtums  getroffen zu haben scheint.&#0160;&#0160;&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;Blutige Geschichte&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Unser Bergfuehrer Heizer hat uns auch erzaehlt, dass die  veruebten Massaker in den letzten Jahren, vor allem unter den  Militaerdiktaturen, in der Schule nicht thematisiert werden.  Viele Guatemalteken wuerden von den veruebten Greueltaten  nichts wissen - ausser sie setzen sich, wie Heizer, mit dieser  Thematik auseinander indem sie sich aktiv darueber informieren  indem sie z.B. Buecher darueber lesen. Darueberhinaus besteht  laut Heizer in Guatemala keine Schulpflicht - vor allem in den  aermsten Familien sind auch die Juengsten gezwungen, den  Unterhalt der Familie mitzufinanzieren. Es gehoert zum  taeglichen Bild, dass 6-Jaehrige mit dem Schuhputzkoefferchen  nach Kundschaft suchen und fuer einen Quetzal die Schuhe  williger Menschen putzen. Oder sie verdingen sich als  Ayudantes (Hilfsarbeiter in den Bussen, der fuer das Kassieren  und das Hinauschreien des Fahrzieles verantwortlich sind) in  den vielen Minibussen ihr Geld ...&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>&lt;a href=&quot;mailto:db@wahuu.at&quot;&gt;Dominik Bartenstein&lt;/a&gt; (importiert durch bartenstein)</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://verkehrt.twoday.net/topics/guatemala2004&quot;&gt;guatemala2004&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 &lt;a href=&quot;mailto:db@wahuu.at&quot;&gt;Dominik Bartenstein&lt;/a&gt; (importiert durch bartenstein)</dc:rights>
    <dc:date>2004-09-05T21:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://verkehrt.twoday.net/stories/1781875/">
    <title>Guatemala - Umweltschutz</title>
    <link>http://verkehrt.twoday.net/stories/1781875/</link>
    <description>Es scheint mir, dass die katholische Kirche sich fuer die Rechte der (armen) Menschen einsetzt und sich auch in Umweltfragen der Sorgen der Menschen annimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;VerkehrtWeblog-2004-09-01-0172797790&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/verkehrt/images/VerkehrtWeblog-2004-09-01-0172797790.jpeg&quot; /&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Umweltschutz&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Das ist in der Tat ein heikles Thema. Gelinde ausgedrueckt  ist wohl das halbe Land eine Muellhalde - auch wenn die  Regierungen bereits Kampagnen gestartet haben, ist es voellig  normal den Muell an Ort und Stelle fallen zu lassen. Bei der  Fahrt mit dem Autobus wird einfach das Fenster aufgemacht und  der ueberfluessige Muell hinausgeworfen - dementsprechend  sieht es auch an den Strassenraendern aus.&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;Fliessgewaesser und Verkehr&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Auf unserer Reise sind wir schon an vielen Fluessen  vorbeigekommen - es ist voellig normal, dass diese schaeumen  und eine Menge Muell mit sich fuehren. Logischerweise aber  auch tragischerweise kann das Wasser aus der Leitung nicht  getrunken werden - gallonenweise&#0160;muss das gefilterte  Wasser gekauft werden.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die 20-jahre alten Camionetas (Busse) sind fuer einen  betraechtlichen Teil der Luft- und Laermverschmutzung  verantwortlich. Dichte, schwarze Abgaswolken werden von diesen  abgesondert. Laut Buschauffeur liegt der Verbrauch eines  solchen Geraetes bei 50l Diesel/100km&#0160;auf gebirgiger  Erdstrasse. Leider fehlt auch hier das Geld fuer eine  dringende Modernisierung des Fuhrparkes.&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;Kirche als Anwalt&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Erst heute habe ich in der qualitativ guten Tageszeitung  Siglo XXI&#0160;die&#0160;Schlagzeile gelesen, dass die  katholische Kirche die Genehmigung der Regierung zum Abbau von  Gold und Silber oeffentlich kritisiert: &lt;i&gt;Permisos para  explotar oro y plata son cuestionados por obispos.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Dies vor allem weil fuer den Abbau der Bodenschaetze lasche  Auflagen erteilt wurden und verseuchtes Wasser&#0160;die Folge  sein wird. (so geschehen in Honduras) Die Kirche setzt sich  fuer die Schwaechsten ein -&#0160;die Armen&#0160;und die  Umwelt.&#0160;Waere in der Tat schoen, wenn daraus eine Sozial-  und Umweltbewegung entstehen koennte, wie dies die &lt;a  href=&quot;http://vorarlberg.gruene.at/&quot;&gt;Gruenen&lt;/a&gt; bei uns  verkoerpern.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>&lt;a href=&quot;mailto:db@wahuu.at&quot;&gt;Dominik Bartenstein&lt;/a&gt; (importiert durch bartenstein)</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://verkehrt.twoday.net/topics/guatemala2004&quot;&gt;guatemala2004&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 &lt;a href=&quot;mailto:db@wahuu.at&quot;&gt;Dominik Bartenstein&lt;/a&gt; (importiert durch bartenstein)</dc:rights>
    <dc:date>2004-09-01T01:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://verkehrt.twoday.net/stories/1781876/">
    <title>Guatemala - Projekt Eco-Quetzal</title>
    <link>http://verkehrt.twoday.net/stories/1781876/</link>
    <description>Das feine Leben ist vorbei - die Realitaet in Guatemala hat uns eingeholt. Wir sind auf Tour ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;180&quot; alt=&quot;VerkehrtWeblog-2004-08-30-1744153047&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/verkehrt/images/VerkehrtWeblog-2004-08-30-1744153047.jpeg&quot; /&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lagebericht&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Es ist schwer all das Erlebte und Erfahrene in Worte zu  fassen.&#0160;Unfassbar gross&#0160;sind die Unterschiede  zwischen den Welten der Reichen und der Armen in  Guatemala&#0160;- in den letzten Tagen haben wir eher in  letzterer gelebt. Die Geschichte von Guatemala ist gepraegt  vom einem furchtbaren Buergerkrieg, der erst vor einigen  Jahren offiziell beendet wurde. Momentan sind wir in  Huehuetenango, der aermsten Region Guatemalas. Die wilden  Fahrten mit den 20-Jahre alten Busse ueber Erdwege haben wir  auch ueberlebt. Dafuer haben wir uns heute bei einer Messe in  der Kathedrale&#0160;bedankt. ;)&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;Projekt Eco-Quetzal&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Durch Zufall sind wir durch unseren Reisefuehrer auf das &lt;a  href=&quot;http://www.ecoquetzal.org/&quot;&gt;Projekt Eco-Quetzal&lt;/a&gt;  gestossen. In der Gegend um Coban haben deutsche  Forscher&#0160;vor einigen Jahren eine ungewoehlich grosse  Ansammlung von Quetzales (eine besondere&#0160;Vogelart)  entdeckt - diese waren aber durch die vorherrschenden  Anbaumethoden der Indigenas (Indianer) und das&#0160;Roden des  Regenwaldes&#0160;gefaehrdet. Das Projekt Eco-Quetzal hat sich  zum&#0160;Ziel gesetzt den Regenwald zu erhalten und die dort  lebenden Menschen zu unterstuetzen.&#0160;Dies geschieht  indem&#0160;abgehaertete Touristen&#0160;die Moeglichkeit  bekommen fuer einige Tagen bei den Indianerfamilien zu wohnen  und den Regenwald zu erkunden -&#0160;fernab des  Massentourismus.&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;Ein Abenteuer&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Andres und ich haben das Abenteuer auf uns genommen und es  war wirklich fantastisch. Drei Tage lang haben wir&#0160;in  einfachen Verhaeltnissen bei einer Indianerfamilie gewohnt -  die Abende am offenen Feuer (natuerlich ohne Elektrizitaet)  werden unvergesslich bleiben! Dies entschaedigt auch fuer den  von Regen gepraegten 2h-Fussmarsch und die 3h Fahrt auf einem  Lastwagen auf nicht-asphaltierten Wegen.&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;Oekotourismus&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Eco-Quetzal ist fuer mich ein Paradebeispiel fuer  Oekotourismus - eine Art von Tourismus&#0160;der&#0160;Mensch  und Natur respektiert. Vielleicht sollte sich die OEVP dies  beim geplanten&#0160;Skigebietausbau im  hinteren&#0160;Bregenzerwald auch ueberlegen? Ich hoffe  jedenfalls auf die Einsicht der Vorarlberger bei der  anstehenden Landtagswahl.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>&lt;a href=&quot;mailto:db@wahuu.at&quot;&gt;Dominik Bartenstein&lt;/a&gt; (importiert durch bartenstein)</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://verkehrt.twoday.net/topics/guatemala2004&quot;&gt;guatemala2004&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 &lt;a href=&quot;mailto:db@wahuu.at&quot;&gt;Dominik Bartenstein&lt;/a&gt; (importiert durch bartenstein)</dc:rights>
    <dc:date>2004-08-29T22:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://verkehrt.twoday.net/stories/1781877/">
    <title>Not&#0237;cias de Guatemala II</title>
    <link>http://verkehrt.twoday.net/stories/1781877/</link>
    <description>Eine Lernwoche in Antigua.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;194&quot; alt=&quot;VerkehrtWeblog-2004-08-12-6251634292&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/verkehrt/images/VerkehrtWeblog-2004-08-12-6251634292.jpeg&quot; /&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Luxus&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Der Vater von Sofia, Carlos hat uns in einer gemuetlichen  Pension in Antigua mit einem wunderbaren Garten einquartiert.  $50 pro Nacht fuer das Doppelzimmer mit Fruehstueck&#0160;sind  der Wahnsinn, denn&#0160;so viel&#0160;Luxus haetten wir nicht  noetig und dies wird&#0160;wohl einmalig fuer unsere  Guatemalareise bleiben. Zwei maestros  (Lehrer)&#0160;besuchen&#0160;uns taeglich zwischen 8:00 und  12:00, um&#0160;mit uns&#0160;Spanisch zu lernen.&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;Spanischunterricht&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Mein maestro ist ein intelligenter Latino, der viel ueber  die blutige Geschichte Guatemalas und die aktuellen  politischen Entwicklungen zu erzaehlen weiss. Der neue, noch  nicht korrupte Praesident, Berger naehrt die Hoffnung der  Guatemalteken auf eine besserer Zukunft. Die leere Staatskasse  mitverursacht durch den korrupten Ex-Praesidenten, die  Kriminalitaet und das extreme Gefaelle zwischen Arm und Reich  sind ernsthafte Probleme dieses Landes. An Sachen wie  Umweltschutz wird hier verstaendlicherweise noch nicht  gedacht.&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;&#0161;Mierda!&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Fast haetten Andres und ich ein Desaster verursacht. Wir  wussten schliesslich nicht, dass das Klopapier in Guatemala  nicht ins Klo gehoert, sondern in den Mullkuebel.  Gluecklicherweise hat sich der Stau nach Anwenden einiger  Tricks aufgeloest. :)&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;Common Hope&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Common Hope nennt sich ein Entwicklungsprojekt aus den USA.  Mit unseren beiden maestros sind wir zu diesem Projekt  gefahren. Nach einer Fuehrung durch das Gelaende mit  Krankenhaus, Kindergarten, Schule ... haben wir Briefe der  dort wohnenden Kinder an ihre Pateneltern aus dem Spanischen  ins Englische uebersetzt. Diese Geschichte war alles andere  als einfach - vor allem auch deshalb, weil die Kinder noch  einige Probleme mit Satzbau und Rechtschreibung haben. Andres  und ich haetten uns gut vorstellen koennen unseren Zivildienst  hier abzuleisten.&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;La boda&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Wir erfreuen uns bester Gesundheit und&#0160;freuen uns auf  die Hochzeit von Paul und Sofia am Samstag - aber noch viel  mehr hoffen wir auf das Ende unseres wohlbehueteten und  touristenartigen Aufenthaltes in Antigua. Das authentische  Guatemala fernab des Massentourismus wartet auf uns und ist  uns hoffentlich wohlgesonnen.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>&lt;a href=&quot;mailto:db@wahuu.at&quot;&gt;Dominik Bartenstein&lt;/a&gt; (importiert durch bartenstein)</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://verkehrt.twoday.net/topics/guatemala2004&quot;&gt;guatemala2004&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 &lt;a href=&quot;mailto:db@wahuu.at&quot;&gt;Dominik Bartenstein&lt;/a&gt; (importiert durch bartenstein)</dc:rights>
    <dc:date>2004-08-11T22:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://verkehrt.twoday.net/stories/1781878/">
    <title>Noticias de Guatemala</title>
    <link>http://verkehrt.twoday.net/stories/1781878/</link>
    <description>Andres und ich sind seit 6. August 2004 in Guatemala und werden bis 16. September dort bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;194&quot; alt=&quot;VerkehrtWeblog-2004-08-12-6251634292&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/verkehrt/images/VerkehrtWeblog-2004-08-12-6251634292.jpeg&quot; /&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Unsere Reise&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Mit dem Zug sind wir von Oberstaufen nach Muenchen  gefahren, wo wir dann ueber Los Angeles nach Guatemala  geflogen sind. Die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen fuer  die Einreise in die USA sind kaum zu beschreiben - sowohl  unserer Bergschuhe als auch unserer Guertel mussten wir uns  entledigen - wir sind im Krieg, scheint es!&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;&#0161;Guatemala!&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Voller Erwartung sind wir um 4 Uhr morgens in  Guatemala&#0160;Ciudad angekommen. Zu Fuss haben wir uns dann  auf den Weg in die Zona 10 gemacht - die enormen Unterschiede  wurden augenscheinlich. Unser ungewoehlicher Fussmarsch  brachte uns den Spitznamen los perdidos ein - die verlorenen  Soehne. Der Verkehr ist die Hoelle und die&#0160;alten Busse  ziehen eine schwarze Rauchwolke hinter sich her, dass einem  das Atmen vergeht und man die Russpartikel in der Luft  geradezu abzaehlen kann.&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;La familia&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Unsere Gastfamile scheint sich fast gewundert zu haben,  dass wir unseren Fussmarsch durch die halbe Stadt lebendig  beendet haben. Ansonsten wird hier jede noch so kurze Strecke  mit dem Auto zurueckgelegt - genuegend Geld vorausgesetzt. Los  pobres (Die Armen) sind auf die ueberfuellten&#0160;camionetas  (Autobusse)&#0160;angewiesen. Die&#0160;enorme Kluft zwischen  Arm und reich&#0160;wurde uns bei unserem Fussmarsch richtig  bewusst.&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;La boda&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Am ersten Tag waren wir auf eine Hochzeit eingeladen - nach  einer Fahrt durch dreckige pueblos gelangten wir zu einem  eingezaeunten und streng bewachten Gelaende. Die Hochzeit war  nobler als wir sie in Europa kennen und Andres und ich  fuehlten uns wie Kolonialherren - es war ein befremdendes  Gefuehl sich&#0160;an guten Speisen und teuren Getraenken zu  laben waehrend nur einige Kilometer weiter die Menschen im  Dreck leben und irgendwie ihr taegliches Brot verdienen  muessen.&lt;/p&gt;  &lt;b&gt;Estamos en Antigua&lt;/b&gt;  &lt;p&gt;Seit gestern sind wir in Antigua, Guatemala. Wir melden uns  wieder solange wir noch Zugriff zum Internet haben. In einer  Woche werden wir die andere Seite Guatemalas hautnah kennen  lernen. &#0161;Hasta luego!&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>&lt;a href=&quot;mailto:db@wahuu.at&quot;&gt;Dominik Bartenstein&lt;/a&gt; (importiert durch bartenstein)</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://verkehrt.twoday.net/topics/guatemala2004&quot;&gt;guatemala2004&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 &lt;a href=&quot;mailto:db@wahuu.at&quot;&gt;Dominik Bartenstein&lt;/a&gt; (importiert durch bartenstein)</dc:rights>
    <dc:date>2004-08-09T19:31:00Z</dc:date>
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