archiv

Sonntag, 9. April 2006

Lobau revisited

Kastanienbaum-Lobau
Im Rahmen der wöchentlichen Samstagsbegehung (Spaziergang klingt halt doch etwas uncool) haben Kora, Albert, Daniel und ich uns gestern in der Lobau herumgetrieben. Nach anfangs selbst verschuldeten Umwegen, wurden wir dann wegen des hohen Wasserstandes der Donau auf eine andere Route umgeleitet und landeten dann irgendwo im Auwald. In letzer Zeit enwickeln sich unsere Ausflüge mit dem Einzug des Frühlings immer mehr zu botanischen Exkursionen und die zu Fuß zurückgelegte Strecke schwindet mehr und mehr. Aber das ist gut so.
Ein paar Bilder sind auf Flo's Bilderkiste deponiert.
Hier auch mal ein Dankeschön allen, die mich auf meinen Ausflügen begleitet haben. Hoffe, zukünftig auch nicht allein unterwegs sein zu müssen.

Hinweis auf einen kurzen Text mit Titel "Die Biber sind schuld?" (unter Panorama-Umwelt-Hochwasser) zum Thema Hochwasser an der March das ein weiteres Kapitel der Geschichte Mensch-gegen anstatt Mensch-mit Natur darstellt. Ein anderes Kapitel wäre der Hochwasserschutz in Wien (Stichwort Donauinsel), der weil gut funktionierend nicht wahrgenommen wird.

Donnerstag, 23. März 2006

Wasser im Bregenzerwald

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Wasser gibt es im Bregenzerwald ja
bekanntlich genug. Und beim Gedanken daran fällt uns wohl allen als erstes das Hochwasser des letzten Jahres ein.

Im Bregenzerwald fällt übers Jahr beinahe 4
mal so viel Niederschlag wie im Osten Österreichs.
Dabei
vergisst man ja sehr gerne, dass Niederschlag nicht gleich Abfluss
ist. Da gibt es noch Versickerung und Verdunstung als Komponenten in
der Wasserhaushaltsgleichung. Diese Werte sind von Oberfläche zu
Oberfläche verschieden. So fließt auf einer Wiese etwa 40%
des Niederschlags ab, während es im Wald nur 20% sind. Umgekehrt
verhält es sich mit der Versickerung. Die restlichen 40%
verdunsten. Abfluss und Versickerung (Grundwasserbildung) hängen
also sehr stark von der Art des Bodens ab. Wie sich das Wasser auf
verbauten Flächen (Bodenversiegelung) verhält, kann sich
jeder selbst ausmalen. Und wie sich der Boden (z.B. Flussufer)
gegenüber plötzlich auftretenden Wassermassen verhält
hängt sehr von der jeweiligen Vegetation ab...
Aber das ist eine
andere Geschichte.


Hier noch ein kurzer Text mit dem Titel "Erkenntnisse aus dem August-Hochwasser"



Mittwoch, 22. März 2006

Weltwassertag

verkehrtweblog-2006-03-22-9959114965

Zum Weltwassertag will ich es mir nicht nehmen lassen ein paar Worte zu jenem tollen Element zu schreiben.

Es geht um

1360 Mio. Km³
Wasser  auf der Erde. 97% davon in den Ozeanen, 3% (40 Mio.
Km³) Süsswasser, davon ca. die Hälfte in Form von Eis.
Der Rest ist potentielles Trinkwasser in Flüssen, Seen und zum
größten Teil im Grundwasser.

1.1 Milliarden Menschen ohne Zugang zu
sauberem Trinkwasser, 2,6 Milliarden ohne Zugang zu sanitären
Anlagen. Durchschnittlicher Wasserverbrauch: Afrika: 20 Liter, Europa
150 Liter, Nordamerika 300 Liter; Rechnet man den Gesamtverbrauch
(inkl. Industrie), so kommt man auf 260 Liter pro Nase in Österreich.4Milliarden Hektar (1/3 Der Landfläche der Erde) sind von
Desertifikation betroffen. 

Sonntag, 19. März 2006

Die Benützung...

verkehrtweblog-2006-03-19-9697167578

...von Benzin- und Dieselbetriebenen Fahrzeugen kann ihnen und den Menschen in ihrer Umgebung erheblichen Schaden zufügen!*


Mir ist gerade wieder bewußt geworden, daß es noch Menschen gibt, die sich dessen nicht bewußt sind.


* Das Risikopotential steigt im Allgemeinen mit der Größe des Fahrzeuges.

Montag, 27. Februar 2006

e-card

verkehrtweblog-2006-02-27-3178342965

Wie war das noch mal?

Bequemer soll das Ganze werden, wir brauchen uns keine Krankenscheine
mehr zu besorgen, unkomplizierter in der Abwicklung,...  - das ist
ja echt toll.

Ich war während der Semesterferien in Andelsbuch beim
Allgemeinmediziner um eine seit einigen Monaten verspannte Schulter
anschauen zu lassen. Ich wurde zum Röntgen geschickt und bekam eine
Überweisung zur Physiotherapie. So weit, so gut.

Leider habe ich mir jetzt aber etwas ungutes im Magen eingefangen (die
große Kotz-und-Krampf-show). Sie hat mir heute eine Prüfung versaut,
von der ich froh bin wieder heil in mein Bett zurückgelangt zu sein.

Nun wollte ich hier einen Arzt besuchen und mußte feststellen, daß
meine Karte gesperrt ist. Der ehrenwerte Herr Doktor R. hat anscheinend
nicht daran gedacht, daß ich vielleicht auch mal zu einem anderen Arzt
möchte obwohl ich des öfteren erwähnte, nach einigen Tagen wieder nach
Wien zu fahren.

Es macht Spaß, mit schmerzverzerrtem Gesicht in einer Ordination zu
stehen, und sich mit mitleidsvollen Blicken und Redensarten Abweisen zu
lassen.

Kann sich vielleicht irgendjemand den Sinn dieser Sperrfunktion der
e-card für die Ärzte erklären? - mein Verdacht: Schutz vor dem freien
Markt 

Zur Beruhigung bevor sich jemand zu unrecht verurteilt fühlt:
Anscheinend dürfte die Karte deswegen nicht gesperrt sein und der
schwarze Peter liegt jetzt bei der Vorzimmerdame des Wiener Arztes, was
uns Vorarlberger natürlich sehr freut und worauf wir nicht weiter
nachforschen, da sich der Patient schon wieder auf dem Weg der
Besserung befindet.

Freitag, 24. Februar 2006

Mobilservice

Das auf dem Bild dargestellte Schneeräumungsfahrzeug der Gemeinde Egg könnte auch für die Gemeinde Hittisau eine Option darstellen. ;)

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Carsharing

Im Ausschuss für Nachhaltigkeit und Umwelt in Hittisau, dessen Vorsitzender ich bin, sind wir derzeit dabei ein Carsharing-Projekt für die Gemeinde Hittisau zu prüfen. siehe http://anau.hittisau.at

Mobilität in Tourismusorten

Die Plattform für eine zukunftsorientierte Mobilität bietet interessante Artikel und Best-Practise Beispiele. Besonders interessant scheint mir das Dossier Nachhaltige Mobilität in Tourismusorten zu sein. Vielleicht sollte sich die Landesregierung diesen Artikel zu Gemüte führen ...


Samstag, 18. Februar 2006

Villenwahnsinn und Schatzsuche

Am vorletzten Tag meiner schlaflosen, aber doch erholsamen Wienwoche war ich mit Andres, Albert und Daniel auf Geocachingtour am Kahlenberg.

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Auf Schatzsuche

Frohen Mutes starteten wir unsere Geocachingtour auf den Kahlenberg in Heiligenstadt. Auf dem Weg auf den Kahlenberg stehen viele kostspielige und architektonisch interessante? Villen von reicheren Menschen. Ich ließ es mir nicht entgehen Fotos von diesen Gebilden zu machen während wir unserem GPS-Gerät folgten. Plötzlich fuhr eine Polizeistreife vor und forderte uns auf uns auszuweisen. Verängstigte Villenbesitzer hatten der Polizei gemeldet, dass "vier Jugendliche im Alter von 20 Jahren mit vermutlich ausländischer Abstammung verdächtigerweise Fotos gemacht hatten ..."  Nachdem wir unsere guten Absichten beteuert hatten und unsere Namen samt Adressen notiert waren, durften wir unsere Schatzsuche fortsetzen.

Dies zeigt mir nur wieder aufs neue wie unfrei man sein kann, wenn man zuviel Geld hat und in ständiger Angst leben muss. Die Schere zwischen Arm und Reich geht auch in Österreich immer weiter auseinander und das ist keine gute Entwicklung.

Wienwoche

Weitere Fotos (Villen, ...) und Berichte (Segnungsgottesdienst Stephansdom, ...) aus Wien finden sich auf http://bartenstein.twoday.net

Freitag, 10. Februar 2006

Hui loufa

Wieder einmal eine nächtliche Wanderung und zuvor interessante Gespräche im Ampuls und Tritsch.

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Tourdaten

Trotz der widrigen Verhältnisse (Schneefall&Schneefahrbahn, ungeräumte Gehsteige und akute Rutschgefahr) habe ich in der Nacht vom 9.2. auf den 10.2 einen neuen persönlichen Streckenrekord aufgestellt: 1h05! Dies lässt sich auf eine gute körperliche Konstitution oder auf das "donnerstägliche" Whisky&Cigars im Tritsch mit guten Menschen zurückführen. ;)

Ort
Ortszeit
Egg 2:25
Großdorf 2:40
Lingenau 3:00
Hittisau
3:30
Mellau-Damüls

Eine kleine Abordnung mit Andres, meiner Mutter und mir hat am Montag, 6.2.2006 die ORF-Diskussion in Mellau besucht. Die kritischen Stimmen waren hoffnungslos in der Unterzahl und das nicht nur auf dem Podium. Das Match ist gelaufen - dieses Projekt und auch Diedamskopf Falzerkopf werden in wenigen Wochen trotz fehlenden Mobilitätskonzepts von der Landesregierung genehmigt werden und einen Dammbruch auslösen. Jetzt geht es nur noch um Schadensbegrenzung, vor allem was den Verkehr betrifft.

Verkehr(t)

Gestern Abend haben sich Andreas und ich von verkehrt.net mit LR Erich Schwärzler und Bgm. Armin Berchtold, Schwarzenberg zu einem Gespräch im Ampuls-Cafe getroffen. In offener Atmosphäre haben wir Ideen wie Carsharing, Mitfahrzentrale, Anrufsammeltaxi, Parkraumbewirtschaftung, Werksverkehr angeschnitten und die Wichtigkeit betont einen positiven Bescheid für die Skigebietserweiterung mit der klaren Forderung nach einem bregenzerwaldweiten Mobiiltätskonzept zu verknüpfen. (siehe auch Vorarlberger Verkehrskonzept 2005, p.50)

Unserer Meinung nach sollte die REGIO gemeinsam mit den Gemeinden und unter Bürgerbeteiligung! (Open Space, Round Table, Zukunftswerkstätte) ein Mobilitätskonzept erarbeiten. Eine Person in der bezahlten Funktion des Mobilitätskoordinators (vgl. Jugendkoordinator) könnte diesen Prozess begleiten, die verschiedensten Konzepte in die Gemeinden tragen, die dortigen Ausschüsse beraten und in der Umsetzung behilflich sein. Finanziert werden könnte das ganze von der Landesregierung - schließlich hat "man" auch €140 Mio. für den Achraintunnel ausgegeben! Wir freuen uns auf weitere Gespräche und möchten zur Vision "Mobilitätsregion Bregenzerwald" beitragen. Stay tuned.

Neuigkeiten eines Studenten

Als Student der Umweltwissenschaften an der Fernuni Hagen habe ich vor kurzem mein erstes Präsenzseminar in der "radfahrenden" Stadt Münster erlebt. Wer sich für ein paar Fotos oder Berichte eines Studenten interessiert, möge meinen Weblog besuchen: bartenstein.twoday.net

Mittwoch, 25. Januar 2006

In der Höhle des Löwen

VN-Stammtisch am 24.1.2006 in Mellau

verkehrtweblog-2006-01-25-6817455837

Vorderwälder Abordnung

Markus Faißt und ich haben am Dienstag, 24.1.2006 den VN-Stammtisch
zum Thema Zusammenschluss Mellau-Damüls

besucht. Um 19:05 trafen wir
in Mellau ein und fanden einen übervollen Gemeindesaal vor. Ich drängte mich in
den Saal und ergriff die Möglichkeit ein Statement abzugeben: Dabei
ging ich vor allem auf die gravierende Verkehrsproblematik vor allem
für die vorgelagerten Gemeinden ein und hielt fest, dass viele junge
Menschen im Mittel- und Vorderbregenzerwald dieses Projekt sehr
skeptisch beurteilen. Meine Wortmeldung wurde von einem Raunen der
Menge begleitet und nur von einigen wenigen mit Applaus bedacht. ;) Die
Applaus spendenden Menschen mussten sich auch noch "anpöbeln" lassen.

Der Damm bricht ...

Das Projekt und alle weiteren scheinen nicht mehr aufzuhalten sein.
Landeshauptmann Sausgruber hat entschieden. Enttäuscht bin ich von
Umwelt-LR Erich Schwärzler, auf den ich vor einem Jahr noch meine
Hoffnungen gesetzt habe. Sollte ein positiver Bescheid ohne Auflagen
zur Verkehrsproblematik (z.B. Erstellung eines regionalen
Mobilitätskonzeptes) verabschiedet werden, verliere ich jeglichen Glauben an "unseren" Landesrat.

Wälderstolz

Als völlig deplatziert erachte ich das
pathetische Herausstreichen
des Wälderstolzes, mit der einige TeilnehmerInnen jegliche Einmischung
von "außen" ablehnen. Sogar ein Profil eines "körigen" Wälders wurde
von einem Mitdiskutanten aufgezeigt. LAbg. Theresa Fröwis hat bezüglich
Wälderpathos sowieso den Vogel abgeschossen.
Zzzzz... schön ist, dass Markus und ich Mellau unversehrten Leibes
verlassen konnten. Traurig ist, dass die KritikerInnen ihre vielleicht
letzte Chance, kollektiv auf das Verkehrsthema aufmerksam zu machen,
nicht genutzt haben.

Freitag, 13. Januar 2006

Respektiere deine Grenzen!

Unterschriftenaktion Mellau-Damüls

verkehrtweblog-2006-01-13-4265539880

Wo sind unsere Grenzen?

LR Rein hat sich in der vergangen Woche weit hinausgelehnt - bei
einem laufenden Verfahren eine Vorgabe zu machen geht mir eindeutig zu
weit. Wer seinem Befremden Ausdruck verleihen
möchte und glaubt, dass mit der Skischaukel Mellau-Damüls Grenzen nicht respektiert werden, möge die Unterschriftenaktion 'Respektiere deine Grenzen' unterstützen.

verkehrt.net

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