Fanzone (oder wie auch immer)

Fahnomanie - Chaosphobie - Bürokratie
Die Fanzone ist ein Ort wo sich viele Menschen treffen um Bier zu trinken und auf Leinwänden Fussball anzuschauen. Die Fanzone ist vom Rest der Welt abgegrenzt durch einen 2,5 Meter hohen Zaun. Der Zaun schützt jene drinnen vor jenen draussen (oder so). Vor und hinter diesem Zaun stehen Ordner und Polizisten damit da niemand drübersteigen kann. Das ist gut so weil sonst jene Menschen, die sich innerhalb des Zauns befinden sich verarscht fühlen würden, da sie ja beim Eintritt untersucht und ihnen bei dieser Gelegnheit auch jegliche Konsumwaren abgenommen wurden. Das ist auch gut so, weil man dann in der eingezäunten Gegend für jene Dinge, die der Fussballfan halt gerne hat (Bier etc.) Preise verlangen kann, die für den Verkäufer etwas besser sind. Das kann man als Kapitalismus kritisieren. Andrerseites hat es mit "frei" und vor allem mit "Marktwirtschaft" sehr wenig zu tun. Das mag gut finden, wer will.
Meiner Ansicht nach schauen Feste anders aus - die gibts nämlich, wenn sich die Menschen frei bewegen dürfen und nicht verarscht werden.
Übrigens hat sich sogar Beppo Mauhart von der UEFA distanziert.
Was mich (als Zeitwiener) noch interessieren würde ist, ob es in Vorarlberg auch so viele Autofahnen gibt. Meine These wäre nämlich, dass weil die Fahnen ja von der Kronen Zeitung "gepusht" wurden und die ja bekanntlich dort nicht so stark ist es in Vorarlberg weniger davon geben müsste ...?
liebe Grüsse aus Fussballland
Andreas.Schneider - 17. Jun, 19:36
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