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allgemein

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Worldmapper

Worldmapper ist eine Sammlung von Weltkarten, die die Gebiete der Erde nicht nach ihrer tatsächlichen Größe darstellt sondern nach der Größe für das jeweilige Thema. Es sind derzeit beinahe 600 Karten für 600 verschiedene Themen online.
So zum Beispiel die Karte für den Kohlenstoffausstoß im Jahr 2000:
carbon

oder jene für die Anzahl der Traktoren, die im jeweiligen Gebiet im Einsatz sind:
tractors

Es offenbart sich auf diese Weise recht schnell, dass die USA viel CO2 ausstoßen, Europa eine hohe Traktordichte hat, China für seinen CO2 Aussstoß relativ wenig Traktoren beschäftigt und Afrika nicht nur wenig zur Kohlenstofffreisetzung beiträgt sondern auch kaum landwirtschaftliche Maschinen im Betrieb hat.

Witzigerweise ist unter der carbon-map ein Zitat einer alten bekannten von uns aus Guatemala angeführt:
"If the world does not learn now to show respect to nature, what kind of future will the new generations have?" Rigoberta Menchú Tum, 1992

saludos a Guatemala

Sonntag, 5. Oktober 2008

Ein Wort am Montag

Heute spricht die Macht zu uns vom Spaß an der Freud am Kapitalmarkt.

Video Bankenkrise

in Ewigkeit Amen

Sonntag, 21. September 2008

Politikverdrossenheit?

040719_Wien_Parlament-203


Politiker tun nichts außer streiten. Die verdienen damit ihr Geld. In Brüssel tun sie nicht mal das. In Wien Arbeiten sie auch nichts. Nur einen Haufen verdienen, das können sie. Da sind die im Land schon besser. Die tun wenigstens was fürs Volk. Und in der Gemeinde - naja, da gibts auch ein paar Wichtigtuer die nichts zu Wege bringen.
Warum bin ich eigentlich nicht Politiker geworden?

Der Eine ist unsympathisch, der Andere lasch, der Nächste aggressiv, der nächste komisch oder zu alt, ... Man kann keinen Wählen.

Nicht wählen?
Protest wählen?
Das Selbe wie immer wählen,
drauf scheissen, Demokratie abschaffen
oder gar am ende sich wirklich einmal damit Beschäftigen?

Auch passives Wahlrecht bedarf Aktivität und wenn es nur der Gang zur Urne ist ...(siehe Kommentar)

Aktives Wahlrecht also richtig verstehen - nicht so wie ich ...

Montag, 15. September 2008

Die größte Umwidmung in BBII

(Betriebsgebiet) des Jahres 2008 (19612 m2) in Vorarlberg (Quelle: vorarlberg.at/atlas) wurde heute Abend von der Sulzberger Gemeindevertretung beschlossen.

Und dies trotz:
  • Bedenken der Wildbach und Lawinenverbauung
  • Schrifltiche Einsprüche der Nachbarn (8 Stellungnahmen), aus allen umliegenden Parzellen.
  • Schlechte verkehrstechnische Anbindung (einspurig), siehe Bild
  • Existenz von Alternativflächen.
Links eingefärbt, umgewidmetes BB II. Blick auf Alberschwende mit einspuriger Straße nach Doren
Schade, dass die Profitgier einiger, wiederum ein schönes Stück Natur des Bregenzerwaldes vernichtet.

Pikanterweise stimmte auch jener Gemeindevertreter zu, der dort konkreten Baubedarf bei der Gemeinde angemeldet hat. Hat er aufgrund dieser persönlichen Sachlage entschieden?

Dienstag, 17. Juni 2008

Fanzone (oder wie auch immer)

fussball

Fahnomanie - Chaosphobie - Bürokratie

Die Fanzone ist ein Ort wo sich viele Menschen treffen um Bier zu trinken und auf Leinwänden Fussball anzuschauen. Die Fanzone ist vom Rest der Welt abgegrenzt durch einen 2,5 Meter hohen Zaun. Der Zaun schützt jene drinnen vor jenen draussen (oder so). Vor und hinter diesem Zaun stehen Ordner und Polizisten damit da niemand drübersteigen kann. Das ist gut so weil sonst jene Menschen, die sich innerhalb des Zauns befinden sich verarscht fühlen würden, da sie ja beim Eintritt untersucht und ihnen bei dieser Gelegnheit auch jegliche Konsumwaren abgenommen wurden. Das ist auch gut so, weil man dann in der eingezäunten Gegend für jene Dinge, die der Fussballfan halt gerne hat (Bier etc.) Preise verlangen kann, die für den Verkäufer etwas besser sind. Das kann man als Kapitalismus kritisieren. Andrerseites hat es mit "frei" und vor allem mit "Marktwirtschaft" sehr wenig zu tun. Das mag gut finden, wer will.

Meiner Ansicht nach schauen Feste anders aus - die gibts nämlich, wenn sich die Menschen frei bewegen dürfen und nicht verarscht werden.

Übrigens hat sich sogar Beppo Mauhart von der UEFA distanziert.

Was mich (als Zeitwiener) noch interessieren würde ist, ob es in Vorarlberg auch so viele Autofahnen gibt. Meine These wäre nämlich, dass weil die Fahnen ja von der Kronen Zeitung "gepusht" wurden und die ja bekanntlich dort nicht so stark ist es in Vorarlberg weniger davon geben müsste ...?

liebe Grüsse aus Fussballland

Freitag, 2. Mai 2008

Quiz

mysterious

Was ist auf dem Bild zu sehen?

Freitag, 21. September 2007

Autofreier Tag - ÖBB Aktion

autofreierTag



Weil die ÖBB es ja nicht gerade supertoll bewerben, hier zur Info:

Noch bis 30.9. kann man de facto zum 1/2 Preis mit der ÖBB fahren - am Schalter nach der Aktion fragen, Zettel ausfüllen, Stempel drauf und Inlandstickets mit Fahrtantritt bis 30.9. zum halben (bzw. 45%) Preis.

oder Folder ausdrucken:

hier downloaden




Gibt es sonst noch Aktionen im Bregenzerwald?

Samstag, 30. Juni 2007

Der Alpsommer.

Nur diejenigen von uns, die es schon erlebt haben, wissen, wie es auf den Alpen im Sommer wirklich zugeht. Es gibt viele Dinge zu tun. Die körperliche Arbeit ist meist hart - doch auf der anderen Seite auch wunderschön.

bäume

Ich hatte das Glück, ein Wochenende lang Abschied nehmen zu dürfen von der lauten, hektischen Welt hier unten und mitzuhelfen. Dort oben. Auf ca. 1700 Höhenmetern. Die Tage vergingen schnell. Man brachte mittels Norikerpferd Zaunpfähle auf die umgebenden Berghänge, die man dann in die Erde schlug und mit Stacheldraht verband. Felsig und steinig war das Gebiet zum Teil. Man legte weite Strecken zu Fuß zurück, wurde nass vom Regen, fror, erlebte Glücksmomente - wenn man zurück zur Hütte kam und hungrig ein Käsbrot genoß oder man sich müde ins Bett legte und nur Kuhglocken hörte. Anfangs etwas ungewohnt als extrem "verwöhnter" Mensch aus der Zivilisation ohne Strom zu sein. Doch man gewöhnt sich schnell an Umstände und richtet sein Handeln danach aus. Täglich zählten wir die Rinder, die unüberschaubar große und saftige Bergwiesen begrasen dürfen.

Es ist eine andere Welt dort oben. Und ich weiß jetzt endlich wieder, wie sich richtiger Hunger anfühlt und wie erleichternd es sein kann, wenn es still um einen ist. Naja obwohl - Flieger haben wir genug gesehen und gehört (besonders so nah dran)...Man wird sich dessen bewusst, in welch unnötigem Luxus wir hier "unten" dahinvegetieren und wie wir mit Anderen umgehen.

Viel hätte ich noch zu erzählen. Aber eigentlich zeige ich euch lieber ein paar Impressionen von dort oben. Photos siehe als Kommentar.

Samstag, 3. Februar 2007

Der Ressourcenschilling

Gedanken eines UBRM-Studenten unter der Dusche

schiffbruch

Während die Ressourcen Gas und Wasser in der Form von warmem Wasser auf mich niederprasselten gingen mir einige Gedanken durch den Kopf die ich hier zur Diskussion stellen möchte:

1. Der Verbrauch an natürlichen Ressourcen (Energie, Boden, Umwelt, ...) sollte in Ressourcenschilling (RS) ausgedrückt werden. Jeder Mensch soll die gleiche Menge an Ressourcenschillingen pro Zeiteinheit zugeteilt bekommen. Reiche Menschen können sich bessere Technologien leisten, um mehr aus einem RS herauszuholen.

2. Um die Ausbildung der Zwei-Klassen-Gesellschaft nicht zu fördern ist der Handel mit RS (Tausch von RS gegen Euro) nicht erlaubt. Vor der Erde sind alle Menschen gleich.

3. Jeder Artikel, den der Kunde kauft, hat zwei Preise: einen für die menschliche Leistung, die das Produkt enthält - ausgedrückt in Euro und einen zweiten Preis für die darin enthaltene Energie und die Rohmaterialien. Der Preis in Euro fließt in den Lohn der Arbeiter und den Gewinn der Firma. Der Preis in RS soll dem Hersteller zum Ankauf von Energie und Rohmaterialien dienen.

Für den Anfang gut umsetzbar wäre das ganze überall dort wo die Endverbraucher direkt diese Ressourcen verbrauchen (Strom, Öl, Gas, Benzin, ...). Dieses System könnte Schritt für Schritt eingeführt werden. Später, wenn auch die Produkte einen Preis in RS haben, ließe sich die Zahlung wohl am Besten mit Karten (Bankomat-, Kredit-, ...) verwirklichen, die dann auf zwei Konten zugreifen, um nicht zwei Währungen in der Tasche zu haben.

Arbeit, Wissen, Ideen, ... also alle Leistungen, die direkt dem Menschen entspringen würden dann in Euro bezahlt (Lohn, Kauf von Dienstleistungen und Arbeitskraft).

Kopplung des Ressourcenverbrauches an sowas wie den ökologischen Fußabdruck
http://www.fussabdruck.at/

Kopplung des Wertes eines Produktes an sowas wie den ökologischen Rucksack


Wo sind die Hinkebeine dieses Modelles?

Samstag, 30. Dezember 2006

Gesundes Wachstum!

gruppenfoto_dez06
Andres, Julia, Simon, Dominik und Daniel

Am 26.12.06 hat sich die verkehrt.net-Crew im GH Adler in Lingenau getroffen, um die Pläne für das kommende Jahr zu diskutieren. Vorweg - Simon Vetter bereichert das Kernteam und seine offizielle Aufnahme haben wir feierlich zelebriert.

Jahresrückblick 2006
  • Die tägliche BesucherInnenanzahl hat sich fast verdoppelt! (Juli: 21, Dezember: 41)
  • Positive Reaktionen zu Daniels Kräuterprojekt.
  • Ausweitung des Regioprojekts mit Schriftstück an die Regio als krönenden Abschluss. (Jänner 2007)
  • Die Weiche: Vierteljahreszeitschrift der Verkehrsinitiative Bregenzerwald geht online!
  • Projekt Flugverkehr: erfolgreiche Sponsorensuche für das virtuelle Radar!
Ausblick 2007
  • Monatlicher Newsletter: Anmeldung in der linken Spalte möglich!
  • Welterbeprojekt: Auseinandersetzung mit dem geplanten Beitritt zum UNESCO-Welterbe und der 3-Stufen-Landwirtschaft
  • Daniel wird in Zukunft vermehrt Berichte von Agrar-Attac liefern.
  • Reisefieber: Julia am Studieren in Peru, Simon macht Auslandszivildienst in Afrika.

verkehrt.net

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