Parkverbot respektieren, Aussicht genießen
Der Frühling steht vor der Tür. Mit ihm beginnt für viele die Motorradsaison und anstelle von Schnee werden bald wieder unzählige Motorräder das Bild des Sulzberger Dorfplatzes zieren.

Ist es im Zuge des Klimawandels und dem damit verbundenen gestiegenen Umweltbewussseines der Menschen noch richtig, dass seitens der Gemeinde die Freizeitsportart Motorradfahren als gerngesehener Wirtschaftsfaktor gesehen wird?
Bürgermeister Blank nahm dazu vor etwa 3 Jahren folgendermaßen Stellung:
Sondergenehmigung
für Motorräder auf dem
Dorfplatz?
Manche Bürger stört es ziemlich,
dass Motorräder auf dem Dorfplatz
abgestellt werden dürfen, obwohl
dort ein Parkverbot gilt.

Verständlich,
wenn man allein nach dem
Grundsatz „Gleiches Recht für alle“
urteilt. Aber in dieser Frage gilt
es gut abzuwägen:
+ Es sind nur wenige Tage im
Sommer, an denen Motorbiker in
großer Zahl unterwegs sind. Ein
Überhandnehmen der Parknutzung
ist nicht zu beobachten.
+ Motorradfahrer sind gern gesehene
Gäste und ein wichtiges
Marktsegment der Sulzberger
Gastronomie.
+ Sie legen wert darauf, ihre wertvollen
Maschinen bei der Einkehr
im Auge zu haben. Das macht
Sulzberg für sie attraktiv.
+ Den Ausstellungscharakter der
zentral parkenden Fahrzeuge
darf man nicht unterschätzen.
Motorräder haben viele Bewunderer.
+ Bis jetzt gab es seitens von Gästen
keinerlei Beschwerden.
+ Wie könnte die Alternative aussehen?
Ein Ausweichen auf
PKW-Plätze hätte zur Folge,
dass eine Reihe von Stellplätzen
durch ein einziges Zweirad blockiert
wären. Das wäre noch
mehr Anlass für Unmut.
+ Sulzberg bekennt sich im Einvernehmen
mit der Gastronomie
zum „Ausflugsdorf“.
Daher gilt in
dieser Frage Toleranz vor Recht.
Ist es nocht zeitgemäß in dieser Form auf den Tagestourismus zu setzen oder sollten nicht die im Gemeindeentwicklungsprozess definierten Ziele, nämlich die Erweiterung und Entwicklung eines qualtiativen Nächtigungstourismus beispielsweise mit einem generellem Parkverbot auf dem einer wohl "schönsten Aussichtspunkte" des Bregenzerwaldes Rechnung getragen werden? Damit würde Sulzberg wieder das erhalten, was sich die Bürger im Zuge der Umgestaltung des Dorfplatzes im Jahr 1994/95 gewünscht haben.

Ist es im Zuge des Klimawandels und dem damit verbundenen gestiegenen Umweltbewussseines der Menschen noch richtig, dass seitens der Gemeinde die Freizeitsportart Motorradfahren als gerngesehener Wirtschaftsfaktor gesehen wird?
Bürgermeister Blank nahm dazu vor etwa 3 Jahren folgendermaßen Stellung:
Sondergenehmigung
für Motorräder auf dem
Dorfplatz?
Manche Bürger stört es ziemlich,
dass Motorräder auf dem Dorfplatz
abgestellt werden dürfen, obwohl
dort ein Parkverbot gilt.

Verständlich,
wenn man allein nach dem
Grundsatz „Gleiches Recht für alle“
urteilt. Aber in dieser Frage gilt
es gut abzuwägen:
+ Es sind nur wenige Tage im
Sommer, an denen Motorbiker in
großer Zahl unterwegs sind. Ein
Überhandnehmen der Parknutzung
ist nicht zu beobachten.
+ Motorradfahrer sind gern gesehene
Gäste und ein wichtiges
Marktsegment der Sulzberger
Gastronomie.
+ Sie legen wert darauf, ihre wertvollen
Maschinen bei der Einkehr
im Auge zu haben. Das macht
Sulzberg für sie attraktiv.
+ Den Ausstellungscharakter der
zentral parkenden Fahrzeuge
darf man nicht unterschätzen.
Motorräder haben viele Bewunderer.
+ Bis jetzt gab es seitens von Gästen
keinerlei Beschwerden.
+ Wie könnte die Alternative aussehen?
Ein Ausweichen auf
PKW-Plätze hätte zur Folge,
dass eine Reihe von Stellplätzen
durch ein einziges Zweirad blockiert
wären. Das wäre noch
mehr Anlass für Unmut.
+ Sulzberg bekennt sich im Einvernehmen
mit der Gastronomie
zum „Ausflugsdorf“.
Daher gilt in
dieser Frage Toleranz vor Recht.
Ist es nocht zeitgemäß in dieser Form auf den Tagestourismus zu setzen oder sollten nicht die im Gemeindeentwicklungsprozess definierten Ziele, nämlich die Erweiterung und Entwicklung eines qualtiativen Nächtigungstourismus beispielsweise mit einem generellem Parkverbot auf dem einer wohl "schönsten Aussichtspunkte" des Bregenzerwaldes Rechnung getragen werden? Damit würde Sulzberg wieder das erhalten, was sich die Bürger im Zuge der Umgestaltung des Dorfplatzes im Jahr 1994/95 gewünscht haben.
schwaerzler - 28. Mrz, 00:00
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