KUFO Straßenverkehrsdiskussion in Egg
Am 29. Februar fand im Egger Löwensaal eine Diskussion zum Straßenverkehr im Bregenzerwald statt. Am Podium saßen Andreas Postner von Transform Vorarlberg, Hannes Müller, Verkehrsplaner und Regio Verkehrssprecher Armin Berchtold.

Am Anfang wurde gleich erwähnt, dass der Bregenzerwald im Vergleich zu anderen Vorarlberger Gemeinden relativ wenig Autoverkehr ertragen muss (Egg - Müselbach 6500 Kfz/Tag; Höchst Grenze 20.000 Kfz/Tag). Die Belastungen resultieren daraus, dass bei uns der Verkehr zu Spitzenzeiten fließt (Pendler und Schifahrer) bzw. wie der Alberschwender Bürgermeister anmerkte, dass viel Schwerverkehr auf einer unebenen Strecke fließt (Lärmbelastung).
Der Achraintunnel wurde von den meisten Beteiligten als Fehler betrachtet, da er zu noch mehr Verkehr in Alberschwende, Egg und Andelsbuch führen wird und somit die Verkehrsproblematik nur verschärft. Zusätzlich gerät der ÖPNV bei Umfahrungsbauten stets ins Hintertreffen, wie Hannes Müller anmerkt.
Armin Berchtold meinte, dass der Achraintunnel vor 20 Jahren als Bestvariante galt und wir eben nun damit leben müssen, wobei er sicher auch seine gute Seite habe. Die Regio war mitunter Kritik ausgesetzt, da sie teilweise selber nicht wisse, was im Bregenzerwald an Straßen geplant werde und es kein überörtliches Konzept gäbe.
Hannes Müller vertritt die Ansicht, dass fürs Erste einmal ein vernünftiges öffentliches Bussystem den Verkehr etwas beruhigen müsse, es aber letztlich einen "Befreiungsschlag vom motorisierten Individualverkehr" brauchen werde. Dabei erwähnte er einen einspurigen Bustunnel von Dornbirn nach Sporenegg, da ein Bahntunnel ökonomisch nicht sinnvoll wäre. Er will das aber nur als vage Idee und keinesfalls als Konzept verstanden haben.
Andreas Postner vertrat die Ansicht, dass bis in 20 Jahren Treibstoffe so teuer sein werden, dass nur noch 10% des Gesamtverkehrsaufkommen von Autos ausgemacht werde. Bis dahin sei es notwendig eine vernünftige, leistungsfähige Alternative zu erarbeiten, wenn wir unsere Mobilität bewahren wollen.
Das Publikum gab unterschiedliche Statements ab. Von Wortmeldungen, die einen unterirdischen Kreisverkehr in Egg verlangten, bis dahin, dass wir uns eben alle selber an der Nase nehmen und mehr aufs Auto verzichten sollten, war alles zu hören. Man war sich aber weitgehend einig, dass es alternativer Lösungen bedarf.

Am Anfang wurde gleich erwähnt, dass der Bregenzerwald im Vergleich zu anderen Vorarlberger Gemeinden relativ wenig Autoverkehr ertragen muss (Egg - Müselbach 6500 Kfz/Tag; Höchst Grenze 20.000 Kfz/Tag). Die Belastungen resultieren daraus, dass bei uns der Verkehr zu Spitzenzeiten fließt (Pendler und Schifahrer) bzw. wie der Alberschwender Bürgermeister anmerkte, dass viel Schwerverkehr auf einer unebenen Strecke fließt (Lärmbelastung).
Der Achraintunnel wurde von den meisten Beteiligten als Fehler betrachtet, da er zu noch mehr Verkehr in Alberschwende, Egg und Andelsbuch führen wird und somit die Verkehrsproblematik nur verschärft. Zusätzlich gerät der ÖPNV bei Umfahrungsbauten stets ins Hintertreffen, wie Hannes Müller anmerkt.
Armin Berchtold meinte, dass der Achraintunnel vor 20 Jahren als Bestvariante galt und wir eben nun damit leben müssen, wobei er sicher auch seine gute Seite habe. Die Regio war mitunter Kritik ausgesetzt, da sie teilweise selber nicht wisse, was im Bregenzerwald an Straßen geplant werde und es kein überörtliches Konzept gäbe.
Hannes Müller vertritt die Ansicht, dass fürs Erste einmal ein vernünftiges öffentliches Bussystem den Verkehr etwas beruhigen müsse, es aber letztlich einen "Befreiungsschlag vom motorisierten Individualverkehr" brauchen werde. Dabei erwähnte er einen einspurigen Bustunnel von Dornbirn nach Sporenegg, da ein Bahntunnel ökonomisch nicht sinnvoll wäre. Er will das aber nur als vage Idee und keinesfalls als Konzept verstanden haben.
Andreas Postner vertrat die Ansicht, dass bis in 20 Jahren Treibstoffe so teuer sein werden, dass nur noch 10% des Gesamtverkehrsaufkommen von Autos ausgemacht werde. Bis dahin sei es notwendig eine vernünftige, leistungsfähige Alternative zu erarbeiten, wenn wir unsere Mobilität bewahren wollen.
Das Publikum gab unterschiedliche Statements ab. Von Wortmeldungen, die einen unterirdischen Kreisverkehr in Egg verlangten, bis dahin, dass wir uns eben alle selber an der Nase nehmen und mehr aufs Auto verzichten sollten, war alles zu hören. Man war sich aber weitgehend einig, dass es alternativer Lösungen bedarf.
FabianAnau - 1. Mrz, 10:46
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