Der Alpsommer.
Nur diejenigen von uns, die es schon erlebt haben, wissen, wie es auf den Alpen im Sommer wirklich zugeht. Es gibt viele Dinge zu tun. Die körperliche Arbeit ist meist hart - doch auf der anderen Seite auch wunderschön.

Ich hatte das Glück, ein Wochenende lang Abschied nehmen zu dürfen von der lauten, hektischen Welt hier unten und mitzuhelfen. Dort oben. Auf ca. 1700 Höhenmetern. Die Tage vergingen schnell. Man brachte mittels Norikerpferd Zaunpfähle auf die umgebenden Berghänge, die man dann in die Erde schlug und mit Stacheldraht verband. Felsig und steinig war das Gebiet zum Teil. Man legte weite Strecken zu Fuß zurück, wurde nass vom Regen, fror, erlebte Glücksmomente - wenn man zurück zur Hütte kam und hungrig ein Käsbrot genoß oder man sich müde ins Bett legte und nur Kuhglocken hörte. Anfangs etwas ungewohnt als extrem "verwöhnter" Mensch aus der Zivilisation ohne Strom zu sein. Doch man gewöhnt sich schnell an Umstände und richtet sein Handeln danach aus. Täglich zählten wir die Rinder, die unüberschaubar große und saftige Bergwiesen begrasen dürfen.
Es ist eine andere Welt dort oben. Und ich weiß jetzt endlich wieder, wie sich richtiger Hunger anfühlt und wie erleichternd es sein kann, wenn es still um einen ist. Naja obwohl - Flieger haben wir genug gesehen und gehört (besonders so nah dran)...Man wird sich dessen bewusst, in welch unnötigem Luxus wir hier "unten" dahinvegetieren und wie wir mit Anderen umgehen.
Viel hätte ich noch zu erzählen. Aber eigentlich zeige ich euch lieber ein paar Impressionen von dort oben. Photos siehe als Kommentar.

Ich hatte das Glück, ein Wochenende lang Abschied nehmen zu dürfen von der lauten, hektischen Welt hier unten und mitzuhelfen. Dort oben. Auf ca. 1700 Höhenmetern. Die Tage vergingen schnell. Man brachte mittels Norikerpferd Zaunpfähle auf die umgebenden Berghänge, die man dann in die Erde schlug und mit Stacheldraht verband. Felsig und steinig war das Gebiet zum Teil. Man legte weite Strecken zu Fuß zurück, wurde nass vom Regen, fror, erlebte Glücksmomente - wenn man zurück zur Hütte kam und hungrig ein Käsbrot genoß oder man sich müde ins Bett legte und nur Kuhglocken hörte. Anfangs etwas ungewohnt als extrem "verwöhnter" Mensch aus der Zivilisation ohne Strom zu sein. Doch man gewöhnt sich schnell an Umstände und richtet sein Handeln danach aus. Täglich zählten wir die Rinder, die unüberschaubar große und saftige Bergwiesen begrasen dürfen.
Es ist eine andere Welt dort oben. Und ich weiß jetzt endlich wieder, wie sich richtiger Hunger anfühlt und wie erleichternd es sein kann, wenn es still um einen ist. Naja obwohl - Flieger haben wir genug gesehen und gehört (besonders so nah dran)...Man wird sich dessen bewusst, in welch unnötigem Luxus wir hier "unten" dahinvegetieren und wie wir mit Anderen umgehen.
Viel hätte ich noch zu erzählen. Aber eigentlich zeige ich euch lieber ein paar Impressionen von dort oben. Photos siehe als Kommentar.
loewenzahn - 30. Jun, 12:30
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