SPITZWEGERICH
"Plantago lanceolata" am 03.09.06 am Klaratsberg

„Wegerich“ kommt aus dem Althochdeutschen, "wega" (Weg) und "rih" (König), also irgendwie „König des Weges“ oder so.
"Spitz" erklärt sich von selbst.
„Plantago“ von lat. „Planta" = Fußsohle bezieht sich eher auf den Breitwegerich. Das ist der, der auf Fußwegen durch die Wiese immer ganz flach und breit am Boden liegt. Bei Nordamerikanischen Indianern heißt er übrigens „Spur des weißen Mannes“, weil er überall dort auftrat wo Europäer waren. (Ursprünglich sind Wegericharten in Amerika nicht beheimatet)
Zur Charakterisierung
Während der Blüte sieht es so aus, als würden die vielen Einzelblüten den Ähren entlang von unten nach oben wandern und so dem Spitzwegerich eine Krone aufsetzen.

Ein weiteres Charakteristikum sind die gerippten Blätter, an denen sich scheinbar erkennen läßt, ob eine Wiese beweidet (Blätter liegen flach am Boden) oder gemäht (Blätter wachsen aufrecht in die Höhe) wird.
Botanische Einzelheiten hier.
Zur inneren Anwendung empfohlen!
Die jungen Blätter schmecken hervorragend in Salaten, gedünstet wie Spinat, als Spitzwegerichsuppe, als Gewürzkraut für Kartoffelgratin und natürlich ein Muß für die legändere Wildkräuterspaghettimischung.
Unbedingt ausprobieren, schließlich wächst das Zeug bei uns wie Unkraut. (ab ca. Mai sind die Blätter gut zum sammeln)
Zur Heilung!
Wer selbstgemachten Spitzwegerichhustensirup nicht kennt, hat echt was verpasst. Eine von vielen Rezepturen hier.
Ansonsten zur Auflage auf kleine Wunden und Insektenstiche.
(Vielleicht heute nicht mehr so aktuell aufgrund von Hansaplast und Co)
Schluss!
Vermutlich aufgrund seiner unspektakulären Art und seines ständigen Auftretens wird der Spitzwegerich nur wenig beachtet, er sollte jedoch mehr Eingang in experimentierfreudige Küchen finden , da er sich so vielfältig verwenden läßt.

„Wegerich“ kommt aus dem Althochdeutschen, "wega" (Weg) und "rih" (König), also irgendwie „König des Weges“ oder so.
"Spitz" erklärt sich von selbst.
„Plantago“ von lat. „Planta" = Fußsohle bezieht sich eher auf den Breitwegerich. Das ist der, der auf Fußwegen durch die Wiese immer ganz flach und breit am Boden liegt. Bei Nordamerikanischen Indianern heißt er übrigens „Spur des weißen Mannes“, weil er überall dort auftrat wo Europäer waren. (Ursprünglich sind Wegericharten in Amerika nicht beheimatet)
Zur Charakterisierung
Während der Blüte sieht es so aus, als würden die vielen Einzelblüten den Ähren entlang von unten nach oben wandern und so dem Spitzwegerich eine Krone aufsetzen.

Ein weiteres Charakteristikum sind die gerippten Blätter, an denen sich scheinbar erkennen läßt, ob eine Wiese beweidet (Blätter liegen flach am Boden) oder gemäht (Blätter wachsen aufrecht in die Höhe) wird.
Botanische Einzelheiten hier.
Zur inneren Anwendung empfohlen!
Die jungen Blätter schmecken hervorragend in Salaten, gedünstet wie Spinat, als Spitzwegerichsuppe, als Gewürzkraut für Kartoffelgratin und natürlich ein Muß für die legändere Wildkräuterspaghettimischung.
Unbedingt ausprobieren, schließlich wächst das Zeug bei uns wie Unkraut. (ab ca. Mai sind die Blätter gut zum sammeln)
Zur Heilung!
Wer selbstgemachten Spitzwegerichhustensirup nicht kennt, hat echt was verpasst. Eine von vielen Rezepturen hier.
Ansonsten zur Auflage auf kleine Wunden und Insektenstiche.
(Vielleicht heute nicht mehr so aktuell aufgrund von Hansaplast und Co)
Schluss!
Vermutlich aufgrund seiner unspektakulären Art und seines ständigen Auftretens wird der Spitzwegerich nur wenig beachtet, er sollte jedoch mehr Eingang in experimentierfreudige Küchen finden , da er sich so vielfältig verwenden läßt.
d.reidl - 28. Feb, 11:22
3 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Andreas.Schneider - 3. Mrz, 15:32
Wie war das mit dem Erkältungstee?
Oder ist diese Anwendung nur in meinem kleinen beschränkten Kosmos bekannt und vielleicht eh sinnlos?
Oder ist diese Anwendung nur in meinem kleinen beschränkten Kosmos bekannt und vielleicht eh sinnlos?
d.reidl - 5. Mrz, 20:31
Also Erkältungstee:
Bei Problemen im Rachen und Husten: Spitzwegerich, Thymian,...
Bei Problemen mit Schnupfen und so: Kamille, Kiefer, Malve,...
Bei Kopfschmerzen Mädesüß,
Bei Fieber weiß ich jetzt nichts auswendig
Erkältung ist eine weitläufige Sache und sollte individuell je nach Erscheinung behandelt werden.
Bei Problemen im Rachen und Husten: Spitzwegerich, Thymian,...
Bei Problemen mit Schnupfen und so: Kamille, Kiefer, Malve,...
Bei Kopfschmerzen Mädesüß,
Bei Fieber weiß ich jetzt nichts auswendig
Erkältung ist eine weitläufige Sache und sollte individuell je nach Erscheinung behandelt werden.
bartenstein - 4. Mrz, 20:58
Ich kann mich eines Spitzwegerichsirups erinnern, der süß den Husten austreiben sollte.


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