Notícias de Guatemala II
Luxus
Der Vater von Sofia, Carlos hat uns in einer gemuetlichen Pension in Antigua mit einem wunderbaren Garten einquartiert. $50 pro Nacht fuer das Doppelzimmer mit Fruehstueck sind der Wahnsinn, denn so viel Luxus haetten wir nicht noetig und dies wird wohl einmalig fuer unsere Guatemalareise bleiben. Zwei maestros (Lehrer) besuchen uns taeglich zwischen 8:00 und 12:00, um mit uns Spanisch zu lernen.
SpanischunterrichtMein maestro ist ein intelligenter Latino, der viel ueber die blutige Geschichte Guatemalas und die aktuellen politischen Entwicklungen zu erzaehlen weiss. Der neue, noch nicht korrupte Praesident, Berger naehrt die Hoffnung der Guatemalteken auf eine besserer Zukunft. Die leere Staatskasse mitverursacht durch den korrupten Ex-Praesidenten, die Kriminalitaet und das extreme Gefaelle zwischen Arm und Reich sind ernsthafte Probleme dieses Landes. An Sachen wie Umweltschutz wird hier verstaendlicherweise noch nicht gedacht.
¡Mierda!Fast haetten Andres und ich ein Desaster verursacht. Wir wussten schliesslich nicht, dass das Klopapier in Guatemala nicht ins Klo gehoert, sondern in den Mullkuebel. Gluecklicherweise hat sich der Stau nach Anwenden einiger Tricks aufgeloest. :)
Common HopeCommon Hope nennt sich ein Entwicklungsprojekt aus den USA. Mit unseren beiden maestros sind wir zu diesem Projekt gefahren. Nach einer Fuehrung durch das Gelaende mit Krankenhaus, Kindergarten, Schule ... haben wir Briefe der dort wohnenden Kinder an ihre Pateneltern aus dem Spanischen ins Englische uebersetzt. Diese Geschichte war alles andere als einfach - vor allem auch deshalb, weil die Kinder noch einige Probleme mit Satzbau und Rechtschreibung haben. Andres und ich haetten uns gut vorstellen koennen unseren Zivildienst hier abzuleisten.
La bodaWir erfreuen uns bester Gesundheit und freuen uns auf die Hochzeit von Paul und Sofia am Samstag - aber noch viel mehr hoffen wir auf das Ende unseres wohlbehueteten und touristenartigen Aufenthaltes in Antigua. Das authentische Guatemala fernab des Massentourismus wartet auf uns und ist uns hoffentlich wohlgesonnen.


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