Unterwegs mit dem Stromauto
Eine Idee
Dominik und Jan haben sich schon längere Zeit Gedanken über
eine umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Auto
gemacht und kamen auf die Idee ein Elektroauto zu mieten. Wie
die wenigsten wissen stellen die VKW Emobile ohne Leihgebühr zur
Verfügung! Ich hatte die Aufgabe das Auto, einen Citroën Saxo
mit Elektromotor in Bregenz abzuholen. Ein VKW-Mitarbeiter hat
mich instruiert wie das Elektroauto zu fahren ist.
Die Amaturen bestehen aus Geschwindigkeitsanzeige,
Ladestandanzeige (in Prozent angegebene Akkufüllung) und einer
Verbrauchsanzeige:
- grüner Bereich: sparsames Fahren
- oranger Bereich: mittelmässiger Verbrauch
- roter Bereich: viel Verbrauch
- negativer Bereich: es wird Strom produziert!
Gänge gibt es keine und somit auch keine Kupplung.
Rückwärts fährt man auf Knopfdruck.
Am Berg:
Bergauf fahren lässt sich bei uns im Bregenzerwald natürlich
nicht vermeiden Wenn man dabei im grünen Bereich bleiben
möchte, ist man relativ langsam unterwegs (40km/h). Mit Fahren
im roten Bereich geht es aber schneller.
Bundesstraße:
Der B200 entlang von Alberschwende nach Egg verbrauchte das
Elektroauto keinen Strom, sondern produzierte sogar Energie,
welche wiederum zum Aufladen der Akkus verwendet wird. Wir
fuhren im vorgeschriebenen Tempolimit (60 km/h, 80
km/h).
Das Autobahn fahren (Dornbirn- Rankweil) verbraucht relativ
viel Energie, obwohl wir im grünen Bereich gefahren sind. Wir
erreichten hier die Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h.
Allerdings konnten wir uns nicht entspannen, da die
Vorstellung, dass der Akku bald leer ist, nicht gerade
beruhigend war. Johannes Rauch hat uns schliesslich an einer
Steckdose tanken lassen. ;)
Mit der Zeit bekamen wir ein gutes Gefühl für das
Abschätzen welche Strecke wieviel Strom benötigte. Die
Reichweite einer Akkuladung ist mit ca. 85 km angegeben, wobei
diese je nach Art der Strecke (z.B. Berg) variiert.
Das Tanken oder besser das Aufladen des Akkus dauert etwa 4
Stunden an einer gewöhnlichen 220 Volt- Steckdose. Es besteht
die Möglichkeit an den Stromtankstellen der VKW mit
kostenfreiem Parkplatz aufzuladen. Eine solche Stromtankstelle
befindet sich z.B. in Egg hinter dem Kässtadel. Zum Vergleich:
für 100 km zahlt man für den Strom etwa 1,65 Euro.
(Nachtstrom)
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| leise gutes Fahrgefühl: gemütlich, entspannter keine Luftverschmutzung keine Steuern niedrige Verbrauchskosten |
bergfahren Tanken dauert 4 Stunden hohe Anschaffungskosten (50 - 70% teurer) |
Unsere Bekannten und die mitgenommenen Autostopper waren
sehr interessiert und positiv vom Emobil überrascht. Bemängelt
haben einige die kurze Reichweite des Elektroautos. Wir von
verkehrt.net sehen dies nicht als Nachteil - längere Strecken
werden sinnvollerweise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus,
Bahn) zurückgelegt.
Mit einem Elektroauto sind nicht alle Probleme, die der
Verkehr und das Auto mit sich bringen, beseitigt. Denken wir
nur an den Strassenbau, Parkplätze, Unfallrisken ...
Jetzt bleibt mir nur noch eine Frage: Ist der Strom, den wir
tanken, wirklich so sauber wie wir denken? Doch das ist eine
andere Geschichte ...
Link zum Photoalbum zur Emobil-tour
Link zu den Stromautos der VKW
Nicht möglich!
Allerdings würde die Energie aus dem Sonnenlicht den Bedarf hierfür decken.
Teuer tanken war gestern!
www.spritvergleich.info
Man muss sparen wo es geht..


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