Eine Idylle will Welterbe werden

Bezugnehmend auf den Artikel Eine Idylle will Welterbe werden im Standard vom 28.6.2007 mit Zitaten von Anton Wirth und die Aktuelle "Turbokuh-Diskussion".
Wenn die Landwirtschaft, wie Herr Wirth sagt sich im Wandel befindet, so kann dies wohl kaum als Ausrede gelten. Vielmehr besteht durch diesen Wandel die Möglichkeit über den Managementplan eine Entwicklung in die Wege zu leiten, die dann auch die kleinen Ungereimtheiten in der Beziehung zwischen Viehwirtschaft und Dreistufen - Landwirtschaft mit der Zeit beseitigt. Diese Entwicklung scheint aber von einigen Beteiligten nicht erwünscht zu sein. Wenn man dieses Erbe (Dreistufen - Landwirtschaft) erhalten will, so wird man auch die Strukturen drumherum dieser Kulturform anpassen müssen und das bedeutet auch, dass dort eben Kühe grasen, die nicht von gesundheitlichen Problemen eingeholt werden, wenn sie über den Sommer nur mageres Gras und Kräuter bekkommen.
Das durch Kommunikationsprobleme zwischen UNESCO und REGIO die Erstellung des Managementplanes in dieser kurzen Zeit geschehen musste ist Schade ...
Da wäre es vielleicht eh für alle Beteiligten am besten wenn die Entscheidung über den Antrag, wie von Anton Wirth vermutet aufgeschoben wird.
Im Übrigen möchte ich noch anregen, über diese Landwirtschaftsdiskussion nicht auf die anderen dringlichen Themen wie zum Beispiel die zukünftige Torurismusausrichtung und die Verkehrspolitik zu vergessen.
Naturraum ist längst nicht mehr nur Landwirtschaft ...
Andreas.Schneider - 29. Jun, 09:41
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