Der Wälderbus - ein zweifelhafter Genuss?!

Fahrgäste - bitte warten!
1. Verlässlichkeit & Pünktlichkeit
Heute erhielt ich von einem Busbenützer folgende Sachverhaltsdarstellung. Er war heute mit der Linie 25 (Planabfahrt: 11:05) Richtung Bregenz unterwegs. Bei der Abfahrt in Egg hatte der Bus ohne ersichtlichen Grund schon 6 Minuten Verspätung (die anderen Busse waren alle pünktlich). In Lingenau waren es dann schon ungefähr 7 Minuten. Dort stieg der Buschauffeur aus und ging noch in den Kiosk einkaufen. Um 11:21 fuhr er dann in Lingenau weiter und hatte somit dann 10 Minuten Verspätung, die eigentlich völig unnötig waren.
2. Freundlichkeit
Ich selber bin am 1. Dezember 2006 mit der Linie 40 um 11:50 von Alberschwende bis Egg unterwegs gewesen und wurde Zeuge einer groben Unfreundlichkeit. Wie ich mitbekommen habe, hat der Buschauffeur die hintere Türe (willentlich?) zu früh zugemacht, obwohl ein Fahrgast gerade am Aussteigen war. Dieser Fahrgast mit Rastalocken und dunkler Haut kam dann zur Vordertür, wo der Chauffeur dem Schimpfenden diese wieder vor der Nase zugeknallt hat - nicht ohne dabei unverschämt dreckig zu lachen. Nun, ich konnte die Situation nicht ganz überblicken, aber das Verhalten des Buschauffeurs kam mir deplatziert vor. Bitte um Aufklärung!
Fazit
Gibt es denn das? Was können wir unternehmen, damit Verlässlichkeit, Pünktlichkeit & Freundlichkeit wieder zu mit dem Wälderbus assozierten Begriffen werden? Traurigerweise sind diese beiden Erlebnisse keine Einzelfälle: Als leidenschaftlicher und regelmäßiger Busmitfahrer möchte ich aber auch klarstellen, dass die meisten Mitfahrten unproblematisch und stressfrei ablaufen und das Wälderbusfahren dann zu einem Genuss wird. Aber es gibt erhebliches Verbesserungspotenzial, das wir im Sinne einer nachhaltigen (Moblitäts)entwicklung im Bregenzerwald nützen sollten.
bartenstein - 2. Dez, 13:08

