Freitag, 16. Dezember 2005

Bio + Regional = Optimal!

Die Wichtigkeit von Ökolandbau auch für die Umwelt ist vielen Menschen noch wenig bekannt.

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Von hier!

Seit einigen Monaten habe ich jetzt meinen Zweitwohnsitz in Riezlern, Kleinwalsertal. Das einzige Lebensmittelgeschäft in Riezlern ist der Feneberg, der mir immer sympatischer wird, da er ein breites BIO-Produkte-Sortiment anbietet. Besonders nachhaltig scheint mir dabei die Marke "Von Hier" zu sein - das sind Produkte, die aus der (a) Region UND aus (b) ökologischer Landwirtschaft (BIO) stammen. Das obige Bild zeigt nur einen Ausschnitt der verfügbaren Produkte:

 "Von hier" Vorzugsmilch
 "Von hier" Mehl
 "Von hier" Butter
 "Von hier" Joghurt
 "Von hier" Bier!
 "Von hier" Eier
 "Von hier" Karotten
 "Von hier" Brot

Dafür bin ich gerne bereit einen höheren Preis zu zahlen. Schließlich ist man was man ißt.

Was bedeutet BIO überhaupt?

Bio ist mehr als "nur" Verzicht auf Chemie und Gentechnik. BIO ist ein ganzheitlicher Ansatz mit folgenden Prinzipien:

  • Möglichst geringer Einsatz von Fremdenergie
    So verzichtet Biologische Landwirtschaft beispielsweise auf den Einsatz von Kunstdünger, dessen Erzeugung sehr energieintensiv ist.
  • Nützen von natürlichen Selbstregulierungs-Mechanismen
    Durch vielfältige Fruchtfolge, Förderung der Nützlinge und eines stark belebten Bodens sowie Einsatz passender Sorten und Tierrassen, kommt es zu keinem Überhandnehmen von Krankheiten, Schädlingen und Unkräutern.
  • Ernährung des Bodens und nicht der Pflanze
    Durch sorgfältige Bearbeitung des Bodens und Ausbringung von Kompost werden Bodennährstoffe aktiviert.
  • Möglichst geschlossene Kreisläufe
    Was am Hof anfällt, wird wieder verwendet wie Kompost oder Wirtschaftsdünger (Mist, Jauche, Gülle); es werden möglichst keine Betriebsmittel zugekauft.
  • Umweltschonung

Quelle: http://www.landnet.at/article/articleview/17182/1/5039

Linktipps

Was war am 10.12?

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6 Tage zu spät möchte ich gerne daran erinnern, dass der 10.12 der Internationale Tag der Menschenrechte ist, ein Ereignis das die Medien – wie mir scheint – eher vernachlässigt haben. Meine (nicht sehr intensive) Recherche in den Archiven einiger österreichischer Tageszeitungen hat nur diesen einen folgenden Artikel in der Presse gefunden http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=p&ressort=i&id=525294&archiv=false ,

und auch auf Ö1 wurde ich nicht fündig. (In meinem belgischen Studentenkalender ist der Tag übrigens auch nicht als solcher gekennzeichnet)

 

Dabei ist das Thema Menschenrechte zur Zeit hochbrisant, oder sagen wir nicht weniger brisant als zu anderen Zeiten, erwähnt seien nur die Spekulation über CIA-Verschleppungen, Schwarzeneggers ja zur Hinrichtung von Stanley Williams, und andere nicht enden wollende Themen wie der Nah-Ostkonflikt, Irakkrieg etc.

 

Viel mehr möchte ich dazu gar nicht sagen, nur stellvertretend für die Medien ein wenig Information und interessante Links verteilen (unter einer ungleich kleineren Menschenmenge….)

 

Amnesty International bietet Informationen über das Zustandekommen der Erklärung, http://www.amnesty.at/diverse/101205MR.htm

 

und hier noch ein Link zum Text der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte selbst:

http://www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm

 

Was ich aber am interessantesten finde sind die Artikel die unter folgendem Link zu finden sind, und die sich mit einigen der Konflikte auseinandersetzten von denen wir schon lange nichts mehr in den Medien erfahren oder die sogar niemals wirklich Thema waren. Sie spielen sich – wenig überraschend – großteils am vergessenen Kontinent Afrika ab, und beim Lesen wurde mir wieder einmal mehr bewusst wie sehr meine Weltsicht von den Medien meines Landes abhängt… http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1154878,00.html

 

Wünsche ein interessantes Lesen!

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