Sonntag, 11. Mai 2008

CSR - Die Verantwortung multinationaler Unternehmen

VerkehrtWeblog-2004-10-20-2571912587

Teresa hat uns ihre Bachelor-Arbeit mit dem Thema "Corporate Social Responsibility - die Verantwortung multinationaler Unternehmen im Hinblick auf internationale Arbeitsbedingungen" zukommen lassen. Gerne stellen wir diese als Download zur Verfügung:

Mittwoch, 7. Mai 2008

Grünland die dritte

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  • für eine gewisse Nahversorgung und Verfügbarkeit von Lebensmitteln, für eine Be- und Nachverarbeitung von Lebensmitteln und für Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und den nachgelagerten Bereichen.
  • für die Erhaltung der Infrastruktur im Berggebiet und damit auch für die Erholungs- und Tourismuswirtschaft.
  • für die Seele der Kulturlandschaft. Neben einem hohen Waldanteil ist jede offene Grünlandfläche auch für das ökologische Gleichgewicht im Lebensraum für Wildtiere entscheidend.
  • für den Alpenraum und für Europa. Sie sind ein elementarer und alternativloser Teil der Kultur- und Erholungslandschaft mit ökologischer Produktionsleistung qualitativer Lebensmittel im Herzen Europas.
kann man das so unkommentiert stehen lassen?
Was könnte daran zu hinterfragen sein?

Montag, 5. Mai 2008

Günland ...

  1. ...
  2. ...
  3. für bestes Trinkwasser. Der Alpenraum ist das "Wasserreich" Mitteleuropas.
  4. für Sauerstoffproduktion. Grünland und Wald sorgen für beste Luftqualitäten. Im Alpenraum herrschen kühlere Temperaturen vor. Die Alpenregionen sind wichtige Lebens- und Erholungsräume.
  5. für eine hohe Biodiversität in Flora und Fauna. Die großen Unterschiede in den geologischen, topografischen und klimatischen Verhältnissen bei individueller Bewirtschaftung durch die Bauern liefern diese einzigartige Vielfalt im Alpenraum. Die drohende Verwaldung verdrängt diese Biodiversität.
  6. für rund 370.000 landwirtschaftliche Betriebe, die mit den Raufutter verzehrenden Tieren das Grunlandfutter produktiv zu Fleisch und Milch veredeln und dabei die Kulturlandschaft pflegen und erhalten.

Samstag, 3. Mai 2008

Grünland

Gruenland

10 Punkte, wofür Wiesen, Weiden und Almen nach Ansicht eines gewissen Herrn Karl Buchgraber wichtig sind; Ich schließe mich dem an und knall sie, um sie selbst nicht zu vergessen euch vor den Kopf:
  1. für eine kräftige Durchwurzelung des Oberbodens. Unter Grünland beste Aggregatstabilität, vielfältiges und aktives Bodenleben, beste Lebendverbauung und hohes Nährstoffhaltevermögen.
  2. für den Erosionsschutz, insbesondere in Hang- und Steillagen. Naturgefahren (Muren) und Nährstoffeinträge in Gewässer werden bei intakten Grünflächen hintan gehalten oder vermieden.

Freitag, 2. Mai 2008

Quiz

mysterious

Was ist auf dem Bild zu sehen?

Mittwoch, 23. April 2008

Neues Buskonzept Bregenzerwald???

Im Herbst 2007 wurde an alle REGIO-Gemeinden ein Konzept für den Öffentlichen Verkehr im Bregenzerwald nach der Achraintunneleröffnung, zur Begutachtung verschickt. In (fast) allen Gemeinden übergaben die Bürgermeister dieses (wie vorgesehen) an Busbenutzer in den jeweiligen Gemeinden. Diese waren aufgefordert eine Statement abzugeben und Verbesserungsvorschläge zu machen.

Das ist meiner Meinung nach sehr lobenswert. Allerdings seit wir (die Busbenutzer) dieses Statement abgegeben haben, hat man davon allerdings wenig bis nichts davon gehört. Offiziell ist gar nichts nach außen gedrungen und auf "inoffiziellem" Weg erfährt man nur durch direkte Nachfrage etwas.

Ich fände hier eine etwas offenere Vorgehensweise der REGIO wünschenswert. Denn es wäre interessant zu erfahren, wie groß die Chancen der Umsetzung sind, ob und wie viele Änderungen seither gemacht wurden etc.

P.S. Würde mich übrigens sehr freuen wenn dieses Konzept umgesetzt wird, denn es ist sehr gut. Und in Zeiten zweistelliger Zuwachsraten (Jahreskartenverkauf) beim Landbus BW sollte sowas doch drin sein.

Mittwoch, 2. April 2008

Aprilscherze ?

Die Welt ist schon ein Bisschen komisch - aber ist sie so komisch?
aus dem AlpMedia - Newsletter April 08:

CIPRA (internationale Kommission zum Schutz der Alpen) wird Aktiengesellschaft!
Der Porsche Konzern interessiert sich dafür, ein grösseres Aktienpaket zu übernehmen. Die Verkehrspolitik der CIPRA sei europaweit vorbildlich und bedürfe nur weniger Korrekturen. Ein Firmenwagen für den neuen CEO der CIPRA AG wurde bereits geliefert.
Hab ich jetzt schon wahnhafte Vorstellungen, wenn mir das nicht gefällt?

Umweltfreundliches Beschneiungsverfahren „Petrus“
Dabei bringen Düsenflugzeuge in der Atmosphäre Kristallisationskeime, z.B. Silberjodid, aus, die zu Wolkenbildung und Niederschlag führen.
Dies entspreche einer natürlichen Beschneiung mit den Vorteilen:
  • keine fixen Installationen
  • Energie und Wasser kann gespart werden
  • die unschönen weissen Pisten inmitten brauner Landschaft könnten ebenfalls vermieden werden, da statt einzelner Pisten ganze Landschaften beschneit würden
Das Verfahren entspreche insofern dem Gedanken der Nachhaltigkeit.

Heidi
Heidi ist Slowenin!
Das Literaturhistorische Institut Sloweniens hat nachgewiesen, dass die berühmte Romanfigur Heidi nicht Schweizerin, sondern Slowenin ist.

Nicolas Sarkozy möchte den Mont Blanc umbenennen

Eine neue Studie untersuchte die Auswirkungen des Klimawandels auf alpine Nutztiere. Gemäss den ForscherInnen werden schon bis Mitte des Jahrhunderts Kühe unterhalb von 2500 Metern weitgehend von Kamelen und Lamas abgelöst werden.

Milch ist schädlich!
http://www.zalp.ch/aktuell/suppen/suppe_2004_01/su_mi.html (tolles Video!)

Nachzulesen sind diese und andere interessante Neuigkeiten im neuen Newsletter der CIPRA:
http://static.twoday.net/verkehrt/files/cipra_newsletter_080401.pdf

Freitag, 28. März 2008

Parkverbot respektieren, Aussicht genießen

Der Frühling steht vor der Tür. Mit ihm beginnt für viele die Motorradsaison und anstelle von Schnee werden bald wieder unzählige Motorräder das Bild des Sulzberger Dorfplatzes zieren.
motorradausflug
alpenblick
Ist es im Zuge des Klimawandels und dem damit verbundenen gestiegenen Umweltbewussseines der Menschen noch richtig, dass seitens der Gemeinde die Freizeitsportart Motorradfahren als gerngesehener Wirtschaftsfaktor gesehen wird?


Bürgermeister Blank nahm dazu vor etwa 3 Jahren folgendermaßen Stellung:
Sondergenehmigung
für Motorräder auf dem
Dorfplatz?
Manche Bürger stört es ziemlich,
dass Motorräder auf dem Dorfplatz
abgestellt werden dürfen, obwohl
dort ein Parkverbot gilt.
Parkverbot-jpg-3064
Verständlich,
wenn man allein nach dem
Grundsatz „Gleiches Recht für alle“
urteilt. Aber in dieser Frage gilt
es gut abzuwägen:

+ Es sind nur wenige Tage im
Sommer, an denen Motorbiker in
großer Zahl unterwegs sind. Ein
Überhandnehmen der Parknutzung
ist nicht zu beobachten.
+ Motorradfahrer sind gern gesehene
Gäste und ein wichtiges
Marktsegment der Sulzberger
Gastronomie.
+ Sie legen wert darauf, ihre wertvollen
Maschinen bei der Einkehr
im Auge zu haben. Das macht
Sulzberg für sie attraktiv.
+ Den Ausstellungscharakter der
zentral parkenden Fahrzeuge
darf man nicht unterschätzen.
Motorräder haben viele Bewunderer.
+ Bis jetzt gab es seitens von Gästen
keinerlei Beschwerden.
+ Wie könnte die Alternative aussehen?
Ein Ausweichen auf
PKW-Plätze hätte zur Folge,
dass eine Reihe von Stellplätzen
durch ein einziges Zweirad blockiert
wären. Das wäre noch
mehr Anlass für Unmut.
+ Sulzberg bekennt sich im Einvernehmen
mit der Gastronomie
zum „Ausflugsdorf“.

Daher gilt in
dieser Frage Toleranz vor Recht.


Ist es nocht zeitgemäß in dieser Form auf den Tagestourismus zu setzen oder sollten nicht die im Gemeindeentwicklungsprozess definierten Ziele, nämlich die Erweiterung und Entwicklung eines qualtiativen Nächtigungstourismus beispielsweise mit einem generellem Parkverbot auf dem einer wohl "schönsten Aussichtspunkte" des Bregenzerwaldes Rechnung getragen werden? Damit würde Sulzberg wieder das erhalten, was sich die Bürger im Zuge der Umgestaltung des Dorfplatzes im Jahr 1994/95 gewünscht haben.

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